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Mit Bruna kam die Wende

In einer spannenden Partie wurde der favorisierte HC Empor Rostock seiner Rolle denkbar knapp gerecht. Der HSV Hannover steckte nie auf, so dass der überragende Sven Thormann (11 Tore) die Gastgeber erst sechs Sekunden vor Schluss mit dem umjubelten Treffer zum 28:26 (11:12)-Endstand erlöste. Zuvor hatten die 975 Zuschauer recht zerfahrene 60 Minuten gesehen. Auf die im Angriff provozierend langsam agierenden und oftmals aus zwölf Metern werfenden Gäste hätte der HCE mit einer offensiven Deckung reagieren müssen, tat es aber nicht. "Ich wollte Michal Bruna nach seiner Meniskus-Operation nicht zu früh bringen", begründete Trainer Lars Rabenhorst. Das tat er beim Stand von 13:16 (37.) dann aber doch und sofort wurde das Rostocker Spiel ansehnlicher, weil der Tscheche ohne "Warmlaufzeit" als Vollstrecker und Vorbereiter glänzte. Darüber hinaus steigerte sich Oliver Schröder im Tor. Dennoch dauerte es bis zur 47. Minute, ehe Empor erstmals in Führung ging (21:20). Der Rest war Kampf, wobei auch HSV-Coach Stephan Lux hinterher von einem "verdienten Rostocker Sieg" sprach. Hamm