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Müller verhindert Debakel

Ausgerechnet gegen den Spitzenreiter bot der HSV Hannover seine schlechteste Heimleistung. "Unsere Darbietung spottet jeder Beschreibung. Wir waren zu keiner Zeit bereit, dem ASV Hamm Paroli zu bieten und sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben. Vorne sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen und auch in der Abwehr hatten wir keine Bewegung", zeigte sich HSV-Trainer Stephan Lux entgeistert. Bis zum 5:8 blieben die Hausherren zwar einigermaßen dran, doch aus starker Deckung mit einem überragenden Torhüter Torsten Friedrich heraus kaufte der Primus den Niedersachsen in der Folgezeit regelrecht den Schneid ab. Bereits beim Pausenpfiff (8:17) war alles entschieden. Nach 46 Minuten lag der HSV gar mit 10:24 im Hintertreffen und es sah nach einem regelrechten Debakel aus. Wenigstens gelang zum Schluss noch etwas Kosmetik. Einzig Torwart Hendrik Müller stemmte sich der Pleite entgegen. "Hamm hatte auf alles eine Antwort", musste Lux anerkennen. ASV-Coach Kay Rothenpieler war denn auch sehr zufrieden: "Das war eindrucksvoll und sehr homogen." Hamm