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Munteres Scheibenschießen

Beide Teams lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe. Das Torewerfen wurde auf beiden Seiten leicht gemacht. "Mit unserer körperlosen Abwehr luden wir den Gegner in der ersten Halbzeit ein", schimpfte VfL-Coach Rüdiger Bones. Da sich auch Altenholz viele Blößen gab, wurde es ein munteres Scheibenschießen. Die Torhüter beiderseits (Pulay und Hossner) bekamen zunächst kaum einen Ball zu fassen. Beide Rückraumreihen präsentierten sich in guter Verfassung und konnten sich nach Belieben austoben.

Nach der Pause enteilten die Gastgeber mehrmals auf drei Tore. Doch dann zog bei ihnen immer wieder der Schlendrian ein, auch ein Zeichen, dass der Saisonverlauf schon viel Kraft gekostet hat. Altenholz mit dem technisch versierten Regisseur und Top-Schützen Rasmus Gersch hielt dagegen und glich wieder aus.

Ausgerechnet Gersch scheiterte in der Schlussphase mit einem Siebenmeter an Torhüter Matthias Frank. Die routinierten Potsdamer erwiesen sich wieder einmal als kaltschnäuziger, Victor Pohlack markierte den Endstand.