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Nordhorn beendet gleich zwei Negativ-Serien

Die HSG Nordhorn-Lingen hat gleich zwei Negativserien ein Ende gesetzt: Zum einen stoppte der Grafschafter Zweitligist mit dem Erfolg gegen den SC Magdeburg II die Talfahrt nach zuletzt drei Niederlagen in Serie. Zum anderen feierte die Mannschaft von Trainer Heiner Bültmann im vierten Vergleich mit der Magdeburger Talentschmiede endlich den ersten Sieg; die drei Spiele zuvor waren verloren gegangen.

"Das war schon noch im Hinterkopf", sagte Torhüter Björn Buhrmester, der hinter einer gut zupackenden Abwehr ein Garant dafür war, dass die Nordhorner den Bann gegen den SCM-Nachwuchs durchbrachen und früh auf die Siegerstraße abbogen. Die Gäste gingen zwar durch einen Strafwurf von Nicolay Hauge1:0 in Führung. Doch danach zog die HSG ihr Tempospiel konsequent durch und ließ nie einen Zweifel am Sieg aufkommen. Bei 14:7 (20.) hatte sie ihren größten Vorsprung im ersten Abschnitt herausgeworfen, den sie nach dem Wechsel auf bis zu 13 Tore ausbaute. Den größten Anteil daran hatte die rechte Angriffsseite der Nordhorner: Mit jeweils neun Toren brachten es Rückraumspieler Matthias Struck und Außen Bobby Schagen auf zusammen 18 Tore. "Wir haben das Spiel in der Abwehr verloren", so Hauge, "wir haben hinten nicht zusammen gestanden und den Nordhorner Rückraum zu viele Tore werfen lassen." HSG-Trainer Bültmann sprach von einem "verdienten Sieg, der auch in dieser Höhe in Ordnung ging". Sein Team habe über 60 Minuten in Abwehr und Angriff konsequent das umgesetzt, was es sich vorgenommen hatte.