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Nordhorn behält klaren Kopf

Die HSG schraubte gegen Rostock ihre Heimbilanz auf starke 15:1 Punkte. Im Duell zweier direkter Konkurrenten um die Qualifikation für die eingleisige zweite Liga spielten die Gastgeber vor nur 1106 Zuschauern im Euregium eine nahezu optimale erste Halbzeit.

Ein überragender Björn Buhrmester im Tor, ein treffsicherer Nils Meyer, der sieben seiner acht Tore vor der Pause erzielte, und ein umsichtiger Abwehrorganisator und Spiellenker Stephan Wilmsen waren die tragenden Säulen der Gastgeber, die mit bis zu neun Toren (30:21/42.) in Führung gingen. Doch die Rostocker bewiesen Moral, kämpften sich vor allem dank der Treffer von Michal Bruna heran und hatten die Chance, bei 32:34 (58.) den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch in Überzahl ließen die Gäste erst eine Gegenstoßchance aus und scheiterten dann aus dem Rückraum. Die HSG nutzte dies zu zwei Kontertoren zum 36:32 (58.) - die Entscheidung. "Das zeichnet uns halt aus, dass wir in so einer Situation nicht den Kopf verlieren", leitete Meyer aus dem kuriosen Spielverlauf ab.