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Potsdam ist rehabilitiert

Von einer Verunsicherung war beim VfL nach den beiden Niederlagen gegen Dessau (eine im Pokal) nichts zu merken. Wie am Schnürchen wurden die Angriffe vorgetragen, die Flügelzange mit Piske und Schugardt schnappte immer wieder zu. Gestützt auf die sichere Abwehr mit Torwart Pulay, der eine Bierruhe ausstrahlte, war Potsdam jederzeit Herr im Hause.

Die viel zu langatmig operierenden Gäste hechelten zumeist hinter, sahen sich nach 18 Minuten schon mit 7:13 im Rückstand. Auch nach der Pause änderte sich viel. "Mit toller Moral" (VfL-Coach Bones) beherrschte der Gastgeber, der kurzfristig Mellack (Knöchelverletzung) ersetzen musste, bis zur 50. Minute die Szenerie. Dann ging den Potsdamern die Luft aus. Beim 27:19 (45.) waren die Messen gelesen. Die enttäuschenden Emsdettener konnten nur noch Ergebnis-Kosmetik betreiben.