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Potsdam lange Zeit zu passiv

Die Havelstädter bleiben sich treu. Wie schon gegen Wilhelmshaven und Essen bogen sie einen 4- und 5-Tore-Rückstand um und rissen auch die Edewechter aus allen Träumen. Beim Gastgeber ging mal wieder nichts aus dem Rückraum - im Gegensatz zum Mitaufsteiger des Vorjahres. Robert Delinac und vor allem Maris Versakovs als spiritus rector des Angriffsspiels der Gäste machten das Treiben verrückt. Kaum zu glauben, dass Edewecht erst zwei Siege aufzuweisen hat. Die Potsdamer warfen im zweiten Abschnitt bis zur 47. Minute nur zwei Tore, lagen bereits mit fünf Toren zurück. Dennoch wagte Potsdams Präsident Holger Rupprecht die Aussage: "Wir gewinnen mit drei Toren." Tatsächlich stand es nach 58 Minuten 27:24. Die Gäste hatten längst ihr Pulver verschossen. Der Tabellenvierte nahm Versakovs mit Manndeckung aus dem Spiel und ging mit viel größerer Aggressivität zu Werke. Außerdem hielt die Sieben das Tempo hoch und nutzte die Unterzahl von Edewecht immer wieder zu Kontertoren. "Wir waren lange Zeit zu passiv", monierte Potsdams Coach Rüdiger Bones die Aktionen seines Teams.