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Pratersch erwischt Sahnetag

Er soll die gegnerischen Topwerfer ausschalten. Diese Aufgabe löst Pratersch zumeist mit Bravour. Doch gegen den VfL Bad Schwartau schlüpfte der DRHV-Abwehrstratege zusätzlich in die Rolle des Vollstreckers. "Martin hat einen Sahnetag erwischt und besaß diesmal auch das nötige Quäntchen Glück beim Abschluss", lobte DRHV-Coach Pysall seinen Rückraumspieler, der zunächst für den zuletzt enttäuschenden Linkshänder Panfil auf der ungewohnten halbrechten Position spielte. Die Hausherren zogen nach dem 4:4 (9.) auf 9:5 (17.) davon. Erneut gab der glänzend aufgelegte Keeper Sprecher seiner Mannschaft mit 22 Paraden, darunter drei Siebenmeter, den nötigen Rückhalt. Beim 25:24 (51.) stand die Begegnung dennoch auf der Kippe. Doch die Gastgeber hatten das nötige Glück auf ihrer Seite und mit Heddrich einen Kapitän, der seine Mitspieler nach vorne trieb. Nach dem 4:0-Lauf auf 29:24 (56.) war der Sieg unter Dach und Fach. "Die Referees haben zuviel Härte zugelassen", meinte Thomas Knorr, der sich nach einer Diskussion mit den Unparteiischen beim 28:24 (55.) eine Zeitstrafe einhandelte und seinen verletzten Torjäger Schult schmerzlich vermisste.