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Redeker bleibt ohne Fehlversuch

"Wir haben nicht gut gespielt, aber es spricht dennoch für die Moral der Truppe, dass sie auch nach einem Vier-Tore-Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit noch an sich glaubt und das Ding dreht", war Hannovers Trainer Alfred Thienel letztendlich mit dem Resultat zufrieden, mit der Vorstellung seiner Truppe aber nur bedingt. Insbesondere in der ersten Hälfte kassierten die Hausherren zu viele einfache Tore, mussten sich zudem auch erst an die konsequente 3:2:1-Deckung des VfL Edewecht gewöhnen. Beim 20:24 nach 43 Minuten sah es für die Gäste nach einem doppelten Punktgewinn aus, doch ein stark haltender Oliver Mayer, Tim Hornke mit erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstößen sowie die treffsicheren Eryk Kaluzinski und Christian Redeker, der erst zum zweiten Durchgang eingewechselt wurde und ohne (!) Fehlversuch blieb, sorgten für die Wende. In der 50. Minute glich der HSV zum 26:26 aus, vier Minuten später stand beim 29:27 erstmals ein Zwei-Tore-Vorsprung zu Buche. In den letzten Sekunden hatte Edewecht zwar nochmals Ballbesitz, zum Ausgleich - reichte es aber nicht mehr.