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Ritschel vernagelt Gehäuse

Beim verdienten 29:27 (11:8) Heimerfolg des TV Hüttenberg gegen den Tusem aus Essen, welcher vergangene Woche einen Trainerwechsel vollzogen hat, knüpfte vor allem die Abwehr mit Keeper Matthias Ritschel im Gehäuse an die starken Leistungen der Hinrunde an und bescherte den Hessen eine Miniserie von zuletzt 6:0 Punkten in Folge. Ritschel vernagelte sein Gehäuse ab der achten Minute derart (4:4), dass die Gäste bis zum Wechsel (11:8) aus dem Feld nicht mehr trafen.

Der TVH, der beständig mit ein, zwei Toren die Führung behielt, setzte sich erst in den letzten zehn Minuten deutlicher ab (21:17, 51. und 28:23, 57.), zuvor waren die Angriffsbemühungen des Tabellendritten zu oft am ebefalls starken Gästekeeper Jan Kulhanek gescheitert. "Wir haben heut eindeutig zu viele Zeitstrafen gezogen, da war Hüttenberg insgesamt viel disziplinierter", sagte Gästecoach Wolfgang Brandt. Hüttenbergs Coach Jan Gorr richtete den Blick schon auf das anstehende Spitzenspiel beim Tabellenzweiten, dem TV Bittenfeld: "Das haben wir uns redlich verdient und wir werden es genießen." Bei Essen jedoch spitzt sich die Lage nach der fünften Niederlage in Folge zu.