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Erstliga-Aufstieg bleibt das Ziel

Rostock: Club-Chef Jens Gienapp spricht über das Projekt erste Liga

Regenerieren und nach der Winterpause noch mal durchstarten - das will der HC Empor Rostock. Die HANDBALLWOCHE fragte bei Clubchef Jens Gienapp nach.

%_helveticafett_%Nach einem Traumstart mit 10:0-Punkten lief es zuletzt nicht mehr rund. Was waren die Gründe dafür?%__helveticafett_% Jens Gienapp: In unserem kleinen Kader ist die Belastung der Stammspieler enorm hoch. So konnte die Anfangsleistung nicht kontinuierlich gehalten werden, zumal wir einen sehr aufwendigen Handball spielen. Außerdem musste Torjäger Tom Wetzel nach seiner Verletzung länger als gedacht pausieren. Wäre er früher zurückgekehrt, wäre sicher einiges anders gelaufen. Aber auch so liegen wir im Plan. Wir sind zufrieden.

%_helveticafett_%Wird die Belastung in der Rückrunde durch eventuelle neue Spieler abnehmen?%__helveticafett_% Wir werden uns in dieser Saison nicht mehr verstärken, arbeiten aber daran, dass es in der nächsten Runde besser wird.

%_helveticafett_%Dazu gehört auch die Verlängerung auslaufender Verträge. Wie steht es damit?%__helveticafett_% Es gibt Leistungsträger wie René Gruszka, Roman Becvar, Vyron Papadopoulos, Jens Dethloff oder Tom Wetzel, deren Verträge auslaufen. Diese Spieler wollen wir unbedingt halten und hoffen, bis Mitte Januar Ergebnisse verkünden zu können. Die weitere Personalplanung geschieht in enger Absprache mit Rastislav Trtik.

%_helveticafett_%Grundvoraussetzung für einen breiten Kader ist das Geld. Wie sieht es da aus?%__helveticafett_% Wir sind seit Monaten auf Suche nach neuen Sponsoren und haben auch drei, vier größere Geldgeber an der Angel. Wenn alles klappt, können wir unseren Etat in der kommenden Saison deutlich erhöhen.

%_helveticafett_%Apropos kommende Saison: Steht das Ziel Aufstieg noch?%__helveticafett_% Ja, wir werden es auf jeden Fall versuchen, wobei wir mit Sicherheit keinen Kader mit 16 Spielern auf einem Niveau haben werden - das wird dann doch zu teuer. Aber wir müssen um die Stammakteure herum mehr Ergänzungsspieler haben, sonst wird es nichts mit dem Aufstieg.

%_helveticafett_%Was ist in der Rückrunde noch möglich?%__helveticafett_% Wenn uns da ein Husarenstreich wie in der vergangenen Saison (26:10 Punkte/Anm. d. Red.) gelingt, wäre es optimal. Auf jeden Fall wollen wir wieder attraktiven Handball spielen und am Ende möglichst in der Nähe von Platz sechs landen.

%_helveticafett_%Es gibt im Verein aber sicherlich auch Skeptiker, die die erste Liga nicht unbedingt für erstrebenswert halten?%__helveticafett_% Ich kenne niemand, der gegen einen Aufstieg wäre. Vorstand, Aufsichtsrat, Trainer und Spieler wollen hoch und die Rostocker Fans sowieso.