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Samuelsson glänzt bei Ahlen

Die Abwehr gewinnt das Spiel - eine Binsenweisheit, deren Wahrheitsgehalt die Ahlener SG im Spitzenspiel gegen die HSG Varel einmal mehr nachwies. Vor Tormann Niklas Samuelsson, der gleich drei Strafwürfe parierte und mit 17 Paraden glänzte, arbeitete auch die Defensivreihe der Gastgeber kompromisslos und behielt die Nerven, als Varel zehn Minuten vor dem Ende wieder mit Dilkas und Molsen auf 16:17 und 17:18 aufschloss. "Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt", haderte Varels Trainer Peter Kalafut mit den Schwächen seines Teams.

Zu Recht, denn Möglichkeiten hatten die starken Gäste durchaus. Doch selbst der gefährlichste Angreifer Willgerodt scheiterte am Punkt zwei Mal an Samuelsson, Kalafut tat es ihm nach, ehe Koring wenigstens den vierten Strafwurf zu 9:10 reinsetzte. Dass Ahlen trotzdem nicht allzu weit davon eilte, lag auch an Varels Torwart Seefeldt, der eine glänzende Partie zeigte. Und daran, dass sich die ASG nicht verrückt machen ließ. "Wir haben uns clever verhalten und die Chancen effektiver genutzt", bestätigt Trainer Jens Pfänder, dessen Jungs Varels technische Fehler konsequent bestraften. So antworteten in der 51. Minute, als es noch einmal eng wurde, Gersch per Siebenmeter und Wiegers postwendend zum 21:18. Diesen Vorsprung ließ sich die Ahlener, bei denen Rico Bonath nach dem dritten Kreuzbandriss ein gutes Comeback feierte, nicht mehr abnemen.