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Schult trifft nach Belieben

Die Entscheidung in der Partie fiel bereits früh: Schwartau enteilte mit neun Toren in Folge von 6:7 (13.) auf 15:7 (27.). "Davon haben wir uns nicht mehr erholt, waren vorn konzeptlos und ohne Biss", bemängelte Post-Coach Dirk Beuchler. Beuchler hatte im besseren Keeper den Schlüssel zum Sieg erwartet. Und er behielt recht. VfL-Keeper Tobias Mahnke drückte mit 20 Paraden (plus zwei Siebenmeter) der Partie der zwei angriffsstärksten Teams der Liga seinen Stempel auf. Dass die zuletzt so erfolgreichen Schweriner nicht zum Zuge kamen, war auch einer taktischen Finesse von VfL-Trainer Thomas Knorr zu verdanken. Er ließ überraschend den vom Pfeifferschen Drüsenfieber genesenen Jugendnationalspieler Markus Hansen von Beginn an auf Linksaußen auflaufen. Tretow rückte dafür in den linken Rückraum, Jan Schult auf rechts. Das kurbelte zum einen das Angriffsspiel an und sorgte zum anderen dafür, dass Schult am eigenen Kreis Zweitliga-Toptorjäger Ingo Heinze offensiv sehr effektiv "bearbeitete". Beuchler ließ nach der Pause Tretow, Schult und Schliedermann press decken. Doch näher als auf 24:29 (55.) kam Post nicht heran. Denn Mahnke vernagelte weiter sein Tor und vorn traf Schult nach Belieben. VfL-Geschäftsführer Sven Jonas schwärmte: "Das war unsere beste Saisonleistung seit dem Pokal-Triumph gegen Lemgo." Hamm