Ahlener SG setzt sich trotz Fusionsplänen durch - Schwerins Kampf blieb ohne Belohnung - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Ahlener SG setzt sich trotz Fusionsplänen durch

Schwerins Kampf blieb ohne Belohnung

Die Mannschaft hat die Nachricht von der Fusion mit dem ASV Hamm erstaunlich gut verkraftet: Die Ahlener SG setzte sich gegen den SV Post Schwerin mit 37:34 (19:15) durch. Ein packendes Spiel, im dem die ASG immer in Führung lag.

Obwohl das Spiel das Gegenteil von dem war, was die Zuschauer in Ahlen sonst sehen. Schnelle Angriffe und dafür Löcher in der Deckung. Letztere Tatsache war vor allem dafür verantwortlich, dass der SV Post Schwerin lange im Spiel blieb. Denn nach ganz schwachem Beginn bekamen die Gäste doch noch einmal die Kurve und kämpften sich heran.

Aufholjagd kostet zu viel Kraft

Letztendlich aber vergeblich, weil die ASG in den entscheidenden Momenten die Tore machte. So, als sich in der 47. Minute Schwerin gerade wieder auf 27:29 herangetastet hatte, und Malte Schröder, Olafur Ragnarsson und Thomas Lammers mit drei Toren in Serie für die Vorentscheidung sorgten. Spätestens als Mattes Rogowski zum 36:31 (56.) einwarf, war klar, dass der Kampf des SV Post unbelohnt blieb.

Letztendlich war das Päckchen zu schwer, dass sich die Gäste in den Anfangsminuten aufgeladen hatten. Über 3:1 und 5:2 war die ASG auf 8:3 davongezogen, die Aufholjagd kostete Schwerin Kraft, die am Ende fehlte. "Es ist mal ein ganz anderes Spiel von uns gewesen", sagte ASG-Trainer Jens Pfänder mit Blick auf die vielen Gegentore, die untypisch für seine Mannschaft sind. Eine rasante Partie, der eine emotionale Pressekonferenz folgte. ASG-Abteilungsleiter Bernhard Recker und ASG-Manager Dietmar Kupfernagel bekamen auf dem Podium für ihre Erklärungen zur Fusion sowohl Pfiffe als auch Applaus.