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Sechs perfekte Minuten reichen dem VfL

Schwartau-Coach Thomas Knorr atmete auf: "Das war ein Arbeitssieg. Nach der Pause war es erträglicher." Zuvor war ihm "alles zu langsam - der Kopf, die Beine". Der VfL, der zuvor als erstes Team der Liga die Bastion Rostock gestürmt hatte, zeigte wieder seine zwei Gesichter. Harmlos hinten, ideenlos vorn - vor der Pause. Knorr probierte alles, nahm früh eine Auszeit, wechselte munter durch - nichts half.

Auch, weil Edewechts Jörg Oehus, der reaktivierte 41 Jahre alte Torhüter-Oldie, Jan Schult und Co. mit seinen Paraden verzweifeln ließ. Die Gäste - stark: der treffsichere Rückraum mit Wolterink, Versakovs, Redeker - zogen so auf 14:10 (26.) weg, blieben auch nach einem Schwartauer Zwischenhoch vorn (21:20/49.). Mehr verhinderte Schwartaus Ersatz zwischen den Pfosten, Markus Noel, der den erkrankten Mahncke vertrat. Seine Paraden (wichtig: ein de Raad-Konter in der 48. Minute) in seinem ersten Zweitliga-Spiel in dieser Saison hielten den VfL im Spiel. "Wir wollten nach dem schwachen Heimspiel gegen Wilhelmshaven zu viel, haben uns zu sehr unter Druck gesetzt", befand Käpitän Matze Hinrichsen. Doch die Fans können sich in der Hansehalle immer auf eins verlassen: die Schwartauer Schlussoffensive. Mit Kampf, einer nun aggressiven Abwehr und Entschlossenheit im Angriff (Schult, Peter Kasza) streifte der VfL seinen "Heimkomplex" wie einen alten Mantel ab, legte sechs perfekte Minuten hin und zog entscheidend auf 27:22 weg. Der achte Heimsieg war perfekt. So konnten sich Kevin Jahn, Toni Podpolinski, Jan Schult sowie Physiotherapeut Florian Lisch auf den verkaufsoffenen Sonntag in Bad Schwartau freuen, wo sie für Jaacks Moden auf dem Catwalk flanierten.

KOMMENTARE

Sandy, 06.01.15, 09:19 Uhr
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