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Slaby sorgt für Entscheidung

Das Ergebnis von 32:25 fiel am Ende deutlicher aus, als der Spielverlauf dies lange Zeit erwarten ließ: Bis kurz vor Feierabend konnte sich der Aufsteiger mit der phantastischen Saison-Zwischenbilanz seiner Sache nicht sicher sein. Richtig gut hatte ThSV-Coach Handschke sein zuletzt vom Verletzungspech gebeuteltes Team auf die 3:2:1-Abwehr des TVN eingestellt. Die Eisenacher Angreifer brachten jene Geduld auf, welche die Hausherren vor allem im ersten Durchgang öfter mal vermissen ließen. Der TVN nahm zwar das Spiel in die Hand (9:6/18.), doch irgendwie war bis Mitte der zweiten Hälfte etwas Sand im Getriebe. Das nützte der ThSV Eisenach zunächst zum 11:11-Ausgleich (26.) und später immer wieder zu Annäherungen, so dass der TVN nicht entwischen konnte. "Das war sehr zäh bis es lief", sagte TVN-Trainer Markus Gaugisch. Weil die Ermstäler ihre 25:20-Führung (48.) nicht weiter ausbauten, rückten ihnen die Gäste nochmals dicht auf die Pelle (27:25/ 54.). Mehr ließ dann aber Milos Slaby nicht mehr zu. Der TVN-Goalie gehört zu den ganz Großen seiner Zunft. Als solcher "entwertete" er in der Schlussphase der Partie noch einige hundertprozentige Eisenacher Chancen.