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Sprecher beendet DRHV-Krise

Nach zuletzt fünf Partien ohne Sieg war der Erfolgsdruck für Dessau-Roßlau im Derby bei Schlusslicht Aschersleben enorm. Die Gäste hielten ihm stand, weil Keeper Sprecher den HCA-Werfern den Nerv zog. Mit seinen Paraden, unter anderem vier Siebenmeter, holte der Torhüter seinen Verein vorerst aus der Krise.

"Wir standen lange nicht mehr so dicht vor unserem ersten Heimsieg. Aber wenn wir unsere klaren Chancen nicht nutzen, reicht es eben nicht zum Erfolg", meinte HCA-Spielertrainer Filippov, der nach vier Fehlversuchen die letzten beiden Strafwürfe selbst verwandelte. Die Gastgeber lagen in der 23. Minute nach schlechtem Beginn (6:9, 15.) mit 12:11 vorn. Doch nach dem Wiederanpfiff brachten die Aschersleber den Ball nicht an Sprecher vorbei, der im Duell Mann gegen Mann gegen Liesche, Kommoß, zweimal Kairis und Böcker Sieger blieb. Die Gäste zogen über 19:13 (35.) auf 21:14 (37.) davon, kamen aber beim 28:29 (57.) noch einmal mächtig in die Bredouille. Mit zwei Ballverlusten stellte sich der HCA in dieser entscheidenden Phase jedoch selbst ein Bein, so dass Panfil und Heddrich den Erfolg für den Favoriten sicherten.