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Staszewski zur Pause sprachlos

Das hat man in der NordfrostArena lange nicht gesehen: Nach 45 Minuten schwappte die Laola-Welle durch die Zuschauerreihen. Grund war die zwischenzeitliche Zwölf-Tore-Führung (26:14) gegen ein zu diesem Zeitpunkt ebenso machtloses wie überfordertes Rostocker Team. Das Wilhelmshavener Spiel riss das Publikum von den Sitzen. Mit einer offensiven 4-2-Abwehr legten die Jadehandballer den Gästerückraum an die Kette, so dass der HCE nur über die Außen und von der Kreismitte zu Chancen kam. "Und da haben wir kläglich versagt", gestand ein frustrierter Rostocker Trainer Gunter Funk. Sein Wilhelmshavener Pendant Andrzej Staszewski indes war "zum ersten Mal in meiner Karriere in der Halbzeit sprachlos, weil die Spieler einfach alles richtig gemacht hatten". Vor allem Christoph Dannigkeit (mit 24 Paraden) wuchs über sich hinaus.