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Steigerung von Levshin

Die Gastgeber taten sich im Duell der Landeshauptstädte mehr als schwer gegen den frisch aufspielenden 1. VfL. Die Potsdamer legten los, als wollte man den SV Post überrollen: 3:0 (2.), 5:1 (3.). Und die Schweriner, bei denen zum Saisonfinale hin ganz offensichtlich etwas die Luft auszugehen scheint, hatten mächtig zu tun, um in die Spur zu kommen. Die erste Führung gelang denn auch erst nach 36 Minuten zum 20:19 durch Kapitän Alexander Ladig. Rechtsaußen Danny Anclais legte wenige Sekunden später zum 21:19 nach. Zwar konnte Potsdam nochmals ausgleichen (24:24/48.), am Ende setzte sich aber Routine über jugendlichen VfL-Elan durch. Potsdams Trainer Peter Melzer, trauerte zudem den vergebenen freien Chancen nach. In der Tat war für die Gäste gar eine Überraschung drin. Doch dagegen hatte vor allem Schwerins Torwart Igor Levshin, der sich nach dem Seitenwechsel deutlich steigerte und sich am Ende 20 Paraden gutschreiben lassen konnte. Schwerin hingehen steckte zudem noch das Benefizvergleich vom Donnerstag gegen den THW Kiel in den Knochen. Der 35:22-Erfolg der "Zebras", war nebensächlich. Das "Retter-Spiel" spülte über 50.000 Euro in die Kasse der finanziell klammen Mecklenburger. "Der nach wie vor fehlende Hauptsponsor ist ersetzt", freute sich Manager Norbert Henke. Hamm