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Dirk Schroeter neuer Manager

Teambuilding im Hochseilgarten - Event-Center bleibt Heimspielstätte

Beim Nord-Zweitligisten HSV Hannover gibt es nach dem neuen Trainer-Duo mit Alfred Thienel und Stephan Lux jetzt auch einen neuen Manager. Dirk Schroeter, der schon im Vorjahr einige Aufgaben übernommen hatte, löst den Brasilianer Nei Cruz Portela ab, der aus zeitlichen und beruflichen Gründen nicht weiter zur Verfügung stand. Im Marketingbereich wird Schroeter, früher selbst aktiver Spieler beim "Hausverein" TSV Anderten, von Silke Gimpel unterstützt. Zusammen mit Geschäftsführer Friedhelm Brandes und Berater Dieter Graefe steht somit ein kompetentes Team zur Verfügung und die Last verteilt sich auf mehrere Schultern.

"Obwohl wir vor zwei Jahren ziemlich unbedacht aufgestiegen sind gehen wir jetzt schon in unser drittes Zweitligajahr. Die Tatsache allein ist für unseren Verein als Erfolg zu werten. Aber wir wollen natürlich so lange als möglich dabei bleiben", sagt der 45 Jahre alte Manager, der seine Aufgabe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch darin sieht, "dass wir einen Etat hinbekommen, mit dem wir weiterhin zweiten Liga spielen können."


Ziel: Platz neun bis zwölf

Als Zielsetzung gibt Schroeter für die neue Saison 2009/10 einen Platz zwischen neun und zwölf aus, "im nächsten Jahr wollen wir dann versuchen, uns für die eingleisige Staffel zu qualifizieren, wenngleich die Eingleisigkeit für einen Verein wie den unseren mit den weiten Fahrten und dem höheren Aufwand von der Wirtschaftlichkeit schon äußerst kritisch zu betrachten ist."

In Sachen Spielerkader will man beim HSV weiter auf die regionale Identität setzen. "Junge Talente sollen bei uns die Chance bekommen, höherklassig zu spielen und sich zu entwickeln", berichtet der neue Manager, der die Mannschaft für die neue Saison gut aufgestellt sieht und nach einer gemeinsamen Teambuilding-Maßnahme im Hochseilgarten SeaTree in Mardorf am Steinhuder Meer von einer "tollen Harmonie" spricht. "Auch die Neuzugänge Eryk Kaluzinski, Michael Petersen, Johannes Krause und Felix Richter passen und machen uns auch sportlich viel Freude", ist Schroeter angetan.

Heimspielstätte bleibt auch zukünftig das Ice & Event Center in Hannover-Langenhagen. Beide Parteien hatten sich intensiv über die problematische Anlaufphase als Spielstätte für den Zweitligisten ausgetauscht und dabei erhebliches Optimierungspotenzial für eine Fortsetzung der Partnerschaft identifiziert. "Wenn wir dieses Potenzial heben, wird die zweite Saison im Center in jeder Beziehung erfreulich werden", so Geschäftsführer Brandes. Die langfristig angedachte Kooperation zwischen dem HSV Hannover und dem Center war nicht zuletzt auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens neu zu bewerten. Bei der Entscheidung, auch die Saison 2009/2010 dort zu absolvieren, hat vor allen Dingen die personelle Neuorganisation im Center eine wesentliche Rolle gespielt. "In den Gesprächen und Verhandlungen ist schnell deutlich geworden, dass in allen Bereichen eine völlig neue Qualität und Professionalität eingezogen ist und sich viele neue Chancen durch gemeinsame Marketingaktivitäten ergeben werden", so Brandes. In Zusammenarbeit mit dem Centerpartner ODVS GmbH wird der HSV Hannover für die kommende Saison nunmehr auch ein professionelles Online-Ticketsystem einsetzen, über das Zuschauer bundesweit Karten erwerben können.

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