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Tim Lübker lässt die Potsdamer verzweifeln

Nach stundenlanger Schnee- und Eisfahrt in den Norden von Kiel stand Zweitligist VfL Potsdam am Sonnabend am Ende mit leeren Händen da. Beim Kellerclub TSV Altenholz gab es nach einem Turbo-Start (5:1/7. Minute, 7:3/10.) eine ernüchternde 20:22-Niederlage. Angesichts der torarmen Partie befand Postdams Teammanager Uwe Janke folgerichtig: "Wir haben das Spiel im Angriff verloren - zu wenig Druck, geringe Effektivität, viele technische Fehler."

Am Deckungsverhalten des VfL Potsdam gab es dagegen kaum etwas auszusetzen. Die Abwehr stand ordentlich, Torhüter Ariel Panzer bot eine gute Partie, sein junger Partner Matthias Frank parierte zwei Siebenmeter. "Mit 20 Toren kann man aber kein Spiel gewinnen", so Janke.

Der Matchwinner stand auf der anderen Seite zwischen den Pfosten . Er kam, sah und hielt selbst die unhaltbaren Bälle: Tim Lübker vom TSV Altenholz. Dank seiner 21 Paraden sicherte der Altenholzer Torwart seiner Mannschaft beim 22:20 (12:9)-Sieg gegen den 1. VfL Potsdam zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. In einer umkämpften Partie, in der die Führung ständig wechselte, überzeugten vor allem die Abwehrreihen.

Gäste-Coach Peter Melzer haderte nach Spielschluss mit seiner Offensive: "Wir mussten uns jedes Tor hart erkämpfen." Wenngleich auch sein Gegenüber Torge Greve Probleme im Angriff feststellte ("da müssen wir noch flexibler werden"), sah der Spielertrainer viele positive Dinge bei seinen "Wölfen": Im Zusammenspiel von Torwart und Abwehr haben wir kaum etwas zugelassen. Im Vergleich zum Schwartau-Spiel haben wir auch wieder mehr Leidenschaft bewiesen."