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TVE gewinnt dank Babin

Der HC Empor Rostock hat es verpasst, sich in der Spitzengruppe der Zweiten LigaNord festzusetzen. Vor 800 Zuschauern unterlag das Team von Trainer Lars Rabenhorst dem TV Emsdetten verdient mit 24:27. In einer Partie ohne spielerische Glanzpunkte setzte sich die Mannschaft durch, die weniger Fehler machte.

Die Gastgeber wussten nach den 60 Minuten, dass sie eine Gelegenheit verpasst hatten. Zu viele ihrer Leistungsträger blieben unter Normalform. "Es war eine Katastrophe. Was ich auch gemacht habe, es war immer die falsche Entscheidung", gestand der sonst so treffsichere Torben Ehlers. Nicht besser ging es Sven Thormann auf der anderen Halbposition. So lastete die Verantwortung im Angriff auf Regisseur Sasa Todosijevic und Rechtsaußen Rene Gruszka. Dass sich die Einheimischen mit mageren 24 Toren begnügen mussten, lag jedoch vor allem an Nils Babin. Der 22-jährige Schlussmann des TVE wehrte 23 Bälle ab und war danach (fast) sprachlos. "Er hat das Spiel für Emsdetten gewonnen", stellte HCE-Keeper Oliver Schröder fest, der ebenfalls eine sehr gute Leistung ablieferte. Doch auch Schröder konnte nicht verhindern, dass Rostock nur bis zum 9:9 (21.) hoffen konnte. Mit dem 14:22 (37.) war die Partie gelaufen. Es spricht für den HC Empor, dass er sich in der Folge nicht abchlachten ließ, sondern sogar noch einmal auf zwei Tore herankam (23:25/57.). Zu mehr reichte es nicht. Hamm