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Unfreiwillige Aufbauhilfe

Die Emsdettener haben ihre Minikrise mit einem souveränen Erfolg beim Dessau-Roßlauer HV eindrucksvoll beendet. "Für uns war diese Partie ein Befreiungsschlag. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs und überglücklich. Wir haben sehr gut gekämpft. Jetzt können wir uns darauf konzentrieren, den zweiten Platz zu verteidigen", freute sich TVE-Coach Walther über den ersten Sieg nach zuletzt zwei überraschenden Niederlagen in Altenholz und gegen Hannover.

Die Gastgeber leisteten dem angeschlagenen Aufstiegskandidaten aus Emsdetten unfreiwillig Aufbauhilfe. In den ersten 20 Minuten gelangen dem DRHV ganze zwei Tore, dem TVE dagegen zwölf. Die Hausherren fanden in dieser Phase kein probates Mittel, die stabile Deckung Emsdettens zu knacken. "Von Anfang an war der Wurm bei uns drin. Im Abspielbereich und in der Durchschlagskraft hatten wir unsere Probleme", begründete Dessaus Trainer Pysall den Fehlstart. Danach versuchte der DRHV wenigstens sein Gesicht zu wahren. Doch näher als auf fünf Tore (13:18, 34.) konnten die Gastgeber den Rückstand in der Folgezeit nicht mehr verkürzen. Hamm