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VfL-Trümpfe stechen am Ende

"Wenn wir dieses Spiel verlieren, rutschen wir ins Mittelmaß ab", hatte VfL-Manager Sven Jonas vor der Partie gewarnt. Die Angst vor dem Zweitliga-Tief nach dem Pokal-Hoch ist vorerst gebannt. Doch der VfL tat sich schwer. Dessau erwischte den besseren Start (4:1/4.), bestimmte die Partie bis zum 8:7 (13.). "Das war der erwartete Krampf. Manchmal macht man sich auch zu viele Gedanken", fand Hinrichsen, meinte damit die desolate zweite Halbzeit, das 11:23 in Hannover. Als Tretow einen 30-Meter-Kempa nach Mahnke-Pass zum 14:11 (26.) in die Maschen jagte, schien wieder alles gut. Schien. Dessau kam zurück, führte 21:20 (45.). Doch jetzt stachen die VfL-Trümpfe. Der eingewechselte Keeper Noel parierte wichtige Bälle, vorn übernahm Kapitän Hinrichsen Verantwortung, traf per Siebenmeter, vom Kreis und aus dem Rückraum. Schwartau zog auf 26:21 (51.) davon. Spielentscheidend zudem: Dessaus Holtz wurde disqualifiziert (47.).