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Vier verworfene Siebenmeter

Heiner Bültmann raste nach dem Abpfiff auf die Schiedsrichter zu. Er diskutierte, gestikulierte, wetterte. Doch alle seine Einwände nutzten nichts. Der letzte Treffer von Michael Jahns zählte nicht. Etwas später sprach er aber von der "besten Auswärtsleistung seiner Mannschaft", VfL-Pendant Thomas Knorr von einem "gerechten Ausgang". Mit einem spielfreudigen Hinrichsen, einem torhungrigen Schult, einer beweglichen 3:2:1-Abwehr und einem guten Keeper Mahnke führte der VfL 13:10 (23.) Doch dann patzte Hinrichsen vom Punkt, baute so HSG-Torwart Buhrmester auf. Das Signal für Nordhorn, das die Partie dank der Troika Machulla, Jahns und Hrafnsson in der Offensive nun ausgeglichen gestaltete, die Angriffe klug verschleppte, bis zur Chance konsequent ausspielte. "Wir haben schon schöner gespielt, doch diesmal war es zweckmäßig", fand Bültmann. Nordhorn führte schon 28:26 (56.) , doch Knorr und Jahn glichen aus. VfL-Käptn Hinrichsen: "Vier verworfene Siebenmeter war einer zu viel."