Neuer Claim für GWD - Vor allem Sören Südmeier lebt das Motto des Zweitligisten aus Minden - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Neuer Claim für GWD

Vor allem Sören Südmeier lebt das Motto des Zweitligisten aus Minden

Der TSV GWD Minden hat sich einen neuen Slogan zugelegt. Die Imagekampagne trägt den Namen "Einmalig. Echt. Von hier." Unter wissenschaftlicher Anleitung wurden Attribute gesammelt, die GWD mit sich selbst und die Außenstehende mit den Grün-Weißen verbinden. Die gefundenen gemeinsamen Nenner lauten: 1. verlässlich, bodenständig; 2. Identitätsträger für die Region; 3. Tradition; 4. familiär, gesellig; 5. Nähe zu Spielern und Fans. Fünf Sinnbilder tauchen nun auf Flyern, Anzeigen, Postkarten und Werbeplakaten mit dem GWD-Emblem auf: Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, die Schachtschleuse, Manager Horst Bredemeier, das Maskottchen GWD-Löwe und Spielmacher Sören Südmeier.

"Es ist schön, ein Teil dieser Kampagne zu sein und mitzuhelfen, den Verein zu repräsentieren", sagt Südmeier. "Und von hier, das passt ja auch." In der Tat: Aus Nordhemmern wechselte er 2008 in die B-Jugend von GWD Minden. Über die A-Jugend und die zweite Mannschaft empfahl er sich für das Bundesligateam und entwickelte sich zu einem gestandenen Bundesliga-Spielmacher.

Am 21. April 2014 allerdings, im Heimspiel gegen MT Melsungen, zog sich Südmeier einen komplizierten Riss des Kreuzbandes und des Außenmeniskus' zu. Eine tiefe Zäsur in einer Laufbahn, in der es bis dahin fast nur nach oben gegangen war. Nach der dreistündigen Operation konnte der Lehramts-Student einen Monat lang gar nicht gehen. Er musste langwierigen Muskelaufbau betreiben, ging drei Monate lang auf Krücken. In der Folge gab es immer wieder Rückschläge in Form von Entzündungen und Ödemen. Und im Bundesligateam von GWD, das dem Abstieg entgegen taumelte, wurde er schmerzlich vermisst.

Erst nach zehn, elf Monaten ging es wieder bergauf. "Irgendwann gab es keine wirklich großen Rückschläge mehr", blickt der 24-Jährige zurück. Voll ins Mannschaftstraining stieg er mit Beginn der Vorbereitung auf diese Saison ein. Seinen ersten Auftritt im GWD-Trikot hatte er beim Freundschaftsspiel gegen Lugi Lund. "Ich war ziemlich aufgeregt, aber es war ein schönes Gefühl, endlich wieder ein vollwertiges Mitglied des Teams zu sein", erinnert er sich.

Sein Liga-Comeback verlief für ihn persönlich gut, auch wenn GWD in Friesenheim über ein Remis nicht hinaus kam. Doch Südmeier wurde in der 23. Minute für Dalibor Doder eingewechselt und hätte im Siegfall mit fünf Toren der Spieler des Spiels werden können. Ein besonderes Tor war für ihn das 11:10, denn er erzielte es nach seiner Spezialität, dem Wackler: "Das tat mir besonders gut, denn ich hatte es zum ersten Mal seit der Verletzung probiert."

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