Wilhelmshaven kämpft Aufsteiger Edewecht nieder - Warnecke zaubert beim zweiten WHV-Sieg - Handball - Handball-M Zweite Liga - Artikel - Handballwoche
Wilhelmshaven kämpft Aufsteiger Edewecht nieder

Warnecke zaubert beim zweiten WHV-Sieg

Aufstiegskandidat ASV Hamm war auch für den Dessau-Roßlauer HV, der beim 23:31 (9:14) seine erste Heimniederlage kassierte, eine Nummer zu groß. Der WHV startete einen Tick konzentrierter und legte schnell eine Zweitore-Führung vor. "Edewecht soll sich bei jedem Tor wehtun", hatte Trainer Klaus-Dieter Petersen vor dem Derby gefordert - und seine Spieler hatten ihn verstanden.

Für Tobias Schröder und Rene Drechlser fand diese Marschroute aber schon nach knapp 15 Minuten ein Ende, beide saßen zu diesem Zeitpunkt bereits ihre zweite Zeitstrafe ab. Trotzdem konnte Edewecht in dieser Phase kein Kapital daraus schlagen. Im Gegenteil: Evgeny Vorontsov (8:5, 15.) und der starke Ivo Warnecke (12:9, 25.) ließen den WHV-Vorsprung sogar auf drei Tore anwachsen.

Schröder nimmt das Heft in die Hand

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber zunächst auf Kurs und hielten den Aufsteiger beim 19:16 (40.) auf Distanz. Nun aber riss der Faden im WHV-Spiel, Edewecht nutzte einige Abspielfehler zu schnellen Gegenstößen und ging in der 46. Minute durch Arek Blacha erstmals in Führung (21:20). "Das war der Knackpunkt", sagte VfL-Coach Holger Niekamp. "Trotz Überzahl haben wir es versäumt, die Führung auszubauen. Von dem erneuten Rückstand haben wir uns dann nicht mehr erholt."

Bei den Gastgebern nahm nun Schröder das Heft wieder in die Hand, brachte sein Team mit zwei Krachern wieder in Front und bediente wenig später Warnecke, der per Kempa zum 24:22 einwarf. Edewecht war zwar um den Anschluss bemüht, doch Oliver Krechel im WHV-Tor entschärfte drei Bälle und nahm den Gästen damit auch den letzten Siegeswillen. Über 26:23 und 29:24 kam der WHV zum letztlich verdienten Erfolg. bernburg