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WHV ist nicht wieder zu erkennen

"Oh wie ist das schön", hallte es nach dem Spiel aus den Lautsprechern. Dabei traf der zweite Satz des Liedes: "So was hat man lange nicht geseh’n" genau ins Schwarze. Aggressive Abwehr, ein Konzept im Angriff gegen unterschiedliche Abwehrsysteme, engagierte Spieler, warten auf die richtige Chance, Tempogegenstöße, schnelle Mitte - der WHV war gegen Rostock gar nicht wieder zu erkennen.

Gegen das Team aus Rostock, das zuvor vier Mal in Folge gewonnen hatte, klappte einfach alles. Diszipliniert mit klarer Hierarchie auf dem Platz variierte Wilhelmshaven das Tempo, hatte in Holger Eilts einen herausragenden Torwart, der zur Pause schon elf Paraden auf dem Konto hatte. Auch als es nach ständiger WHV-Führung im zweiten Durchgang einige Male eng wurde (18:18/35. und 26:26/53.) behielten die Jadestädter die Nerven.

Ihr ehemaliger Mitspieler Gylfi Gylfason wird vermutlich eine Jahreskarte erhalten, denn er sah bei seiner ersten Rückkehr an die Jade gleich eines der besten Heimspiele, die das Team seit seinem Wechsel nach Minden gemacht hat. Hamm