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Willgerodt tragischer Held

"Der letzte Funke Bereitschaft und der Tordrang aus dem Rückraum waren nicht da", meinte Schwerins Trainer Dirk Beuchler. Sein Gegenüber, Peter Kalafut, erwies sich als fairer Verlierer: "Schwerin hat fast das gesamte Spiel geführt, da ist der Sieg verdient." Die frühe Auszeit von Varel nach dem 1:4 (9.) fruchtete, Post ließ schnell das 4:4 (13.) zu. Von da an wurde es eine äußerst zähe Angelegenheit. Beiderseits dominierten die Abwehrreihen samt Torhüter. Varel ließ sich auch vom 15:20-Zwischenstand (52.) nicht beeindrucken. Beim 20:19 (56.) aus Post-Sicht drohte die Partie gar zu kippen. Doch ausgerechnet Jan-Philip Willgerodt, der die HSG zuvor faktisch allein herangebracht hatte, scheiterte beim Stand von 19:21 (59.) per Strafwurf. Post erhöhte auf 22:19 durch Kapitän Alexander Ladig und brachte diesen Vorsprung trotz Unterzahl ins Ziel. bernburg