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Zu wenig Disziplin beim WHV

Um einen fünften Heimsieg in Serie brachte sich der WHV selbst, weil sich in der Schlussphase zu viele Spieler zu viele unvorbereitete Würfe nahmen. "Wir haben nicht über 60 Minuten diszipliniert gespielt und am Ende zu früh abgeschlossen", sagte WHV-Kapitän Christian Köhrmann. Beide Teams waren gut aufeinander eingestellt und gut vorbereitet. Der Gastgeber erzielte nach zehn Minuten (!) sein erstes Feldtor. Es stand zu dem Zeitpunkt aber auch erst 2:2. Ein Unterzahltreffer durch Sebastian Maas sorgte nach 15. Minuten für die ersten Zwei-Tore-Führung (6:4), bevor Fabian Hesslein mit einem Gegenstoß kurz vor der Pause erstmals für einen Drei-Tore-Vorsprung sorgte. Mit 15:11 ging es in die Pause, aus der die Jadestädter stark herauskamen und schon in der 39. Minute beim 20:14 wie der sichere Sieger aussahen. Dann aber stellten sich Nachlässigkeiten ein. Der starke Matthias Frank (18 Paraden) hielt einen Siebenmeter von Köhrmann. So etwas wie eine Signalwirkung. Fünf Minuten vor Schluss gingen die Gäste erstmals in Führung und verteidigten diese erfolgreich, weil nun auch Jan Piske aufdrehte.