Geschäftsführer Geerken hört auf
08.06.12 - 18:33
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Geschäftsführer Axel Geerken und Handball-Bundesligist VfL Gummersbach gehen im Zwist auseinander.
«Nach den Gesprächen und Vorkommnissen der letzten Tage kann ich die beschlossene Abkehr von den Planungen für die neue Saison leider nicht mehr mittragen», wird Geerken in einer VfL-Mitteilung zitiert. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird Geerken die Geschäfte weiterführen.
Hintergrund ist die Entscheidung des Clubs, auf den für die neue Saison vorgesehenen Trainer Jan Gorr zu verzichten und stattdessen an Emir Kurtagic festzuhalten. Mit Kurtagic hatte der VfL den Klassenverbleib gesichert und zudem das gegen die SG Flensburg-Handewitt verlorene Europacupfinale im Wettbewerb der Pokalsieger erreicht.
Geerken war im Februar 2010 als Geschäftsführer nach Gummersbach gekommen. Seitdem hat der VfL zwei Europapokale gewonnen, den Schuldenabbau und die wirtschaftliche Sanierung vorangetrieben und den Bau der VfL-eigenen Arena auf den Weg gebracht.
Geerken betonte, seine bevorstehende Trennung vom VfL habe nicht mit mangelndem Vertrauen zu Kurtagic zu tun. «Ganz ausdrücklich: Emir Kurtagic hat hier ohne Frage eine überragende Arbeit geleistet, sein Name wird auf immer mit dem nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt verbunden sein. Aber wir haben uns schon im letzten Jahr alle gemeinsam dafür entschieden, Jan Gorr als Trainer nach Gummersbach zu holen. Dass man davon Abstand nimmt, halte ich heute persönlich für die falsche Entscheidung.»
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