VfL Gummersbach

Kurtagic bleibt Trainer

Dirk Habets, 25.06.12, 12:43 Uhr
Bei dem Thema frage ich mich schon was sich ein Verein so alles erlauben darf. Denn von sportlicher Kontinuität spricht es wohl kaum wenn man einen Trainer entlässt bevor er überhaupt einen Tag gearbeitet hat nur weil man festgestellt hat das die Notlösung doch besser war als gedacht. Was soll ein Kurtagic davon halten? Muss er bei zwei Niederlagen in Folge damit rechnen entlassen zu werden, weil der Aufsichtsrat wieder eine andere Meinung hat. Ich finde die Dinge in Gummersbach sehr merkwürdig. Und von sportlichen fairem Umgang ist man dort schon ganz weit weg. Respekt indem Zusammenhang gebührt den Spielern des TV Hüttenberg! Das habe ich noch von kaum einer Mannschaft erlebt die sich so für ihren scheidenen Trainer einsetzt!
L. Ruppel, 11.06.12, 19:21 Uhr
Mein Kommentar vom 08.06.
ich möchte mich bei Axel Geerken entschuldigen, ich kann ihm wieder in´s Gesicht sehen. Er ist tatsächlich zurückgetreten. Ich konnte mir auch nicht denken, das er diesen Entschluss mitgefasst bzw. mitgetragen hat. Er hat sogar dem TV Hüttenberg bzw. mir mehrmals geholfen. Eins bleibt jedoch: Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen. Entäusend war auch das die Handballwoche keinen (kritischen) Kommentar zu der Sache veröffentlicht hat. Auch von der HBL hört man nichts, getreu nach dem Motto: Die Kleinen ....
Klaus M., 08.06.12, 09:51 Uhr
Axel Geerken hat mit seinem Rücktritt als Geschäftsführer dieses "Katastrophen-Vereins" die einzig richtige Konsequenz gezogen. Er kann weiterhin guten Gewissens morgens in den Spiegel schauen - einige Verantwortliche des VfL können dies nicht. Sie arbeiten weiter ohne Skrupel an der Demontage eines einstigen Aushängeschilds des deutschen Handballs. Einfach nur traurig.
Lothar Ruppel, 06.06.12, 21:53 Uhr
Ein Mann ein Wort - ein VFL ein Wörterbuch kann man in diesem Fall wohl sagen. Dieser Fall ist und bleibt hoffentlich einmalig in der stärksten Handball-Liga der Welt. Hier sollten die HBL-Verantwortlichen
(GF Herr Bohmann) einschreiten. Wie wäre es mit einer Nachprüfung der Lizenz etc. Eine Lex Brand und Strombach muß einmal zu Ende gehen. Zu Axel Geerken, ein guter Kollege von mir, den ich immer verteidigt habe, muß ich sagen: Er hat doch keinen A. in der Hose und ist nur eine Schachfigur, die man hin und her schiebt, das wurde ihm ja schon in Wetzlar nachgesagt. Warum hat er diese Entscheidung mit getragen und ist z. B. nicht zurückgetreten ? Weiterhin gibt die nachträglich erreichte Lizenz und das Spiel VfL-Wetzlar (24:25) auch noch einen bitteren Nachgeschmack, obwohl ich den Spielern und dem Trainer nichts unterstellen will. Herrn Kurtagic wünsche ich alles gute und wenn er einmal den Verein verlässt, wünsche ich ihm nicht einen solchen Partner wie den VfL. Um Jan Gorr mache ich mir keine Sorgen ein solch guter Trainer/Mensch findet bald wieder einen Verein wo ein Mann ein Wort noch gilt.
R.B. aus Hüttenberg
Klaus M., 05.06.12, 22:28 Uhr
Der VfL hat mit der "Affäre Gorr" seinen zahlreichen Machenschaften der vergangenen Jahre die Krone aufgesetzt. Was sich die Verantwortlichen hier geleistet haben ist "unterste Schublade" und schadet dem deutschen Handball insgesamt. Das hohe Ansehen und das positive Image des VfL ist damit entgültig verspielt. Einer Persönlichkeit wie Heiner Brand muß es peinlich sein, dass sein Name mit diesem Verein verbunden ist. Es bleibt zu hoffen, dass die HBL dem VfL Gummersbach die rote Karte zeigt. Ein solcher Verein hat in der Bundesliga nichts zu suchen.
Klaus M., 05.06.12, 22:20 Uhr
Der VfL hat mit der "Affäre Gorr" seinen zahlreichen Machenschaften der vergangenen Jahre die Krone aufgesetzt. Was sich die Verantwortlichen hier geleistet haben ist "unterste Schublade" und schadet dem deutschen Handball insgesamt. Das hohe Ansehen und das positive Image des VfL ist damit entgültig verspielt. Einer Persönlichkeit wie Heiner Brand muß es peinlich sein, dass sein Name mit diesem Verein verbunden ist. Es bleibt zu hoffen, dass die HBL dem VfL Gummersbach die rote Karte zeigt. Ein solcher Verein hat in der Bundesliga nichts zu suchen.
detlef, 05.06.12, 13:07 Uhr
...hoffentlich bekommt dieser Verein zur neuen Saison für diese Art und Weise die Quittung. Und das will ein Traditionsverein sein ? Woher kommen plötzlich die "Euro" für die Vertragsauflösung. Es scheint mir, der Verein hat in der HBL mehr als "Bonuspunkte".
G.H., 05.06.12, 12:07 Uhr
Der offene Brief der Spieler von Jan Gorr!

Dem ist glaube ich nichts hinzuzufügen.

Es ist schon eine Frechheit des Vfl.

Eigentlich hatte ich Mitleid hinsichtlich der Halle etc. Durch diese Entscheidung aber eben nicht mehr. Die sollen ruhig ausbluten!

Fundstelle: www.handball-world.com

Eine Bestandsaufnahme - Offener Brief der Spieler der 1. Mannschaft des TV Hüttenberg

Wieder einmal geht eine Runde der „stärksten Liga der Welt“ zu Ende. Auf den ersten Blick könnte man meinen, eine harmonischere Saison hat es lange nicht gegeben. Oben zieht der THW Kiel einsam seine Kreise, im elitären Dunstkreis der Nordlichter stabilisieren sich die großen Teams wie Flensburg und Berlin. Lediglich in Hamburg und Mannheim ist man milde verstimmt ob der gezeigten Leistungen, der Rest aus dem sogenannten Niemandsland ist mehr oder weniger zufrieden eine ordentliche Runde absolviert zu haben.

Wendet man sich den Niederungen in der Tabelle zu, dann bekommt man das vor Augen geführt, was bereits vor der Saison für viele als „sicher“ galt: Für alle drei Aufsteiger hat es nicht gereicht, etablierte „Kellerkinder“ haben ihren Kopf noch rechtzeitig aus der Schlinge gezogen. Und: Kein einziger Verein der 1. Liga muss lizensierungstechnisch auf die Auswechselbank - überall scheint man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, was vor allem bei den Funktionären der Toyota HBL in Punkto Außendarstellung ein Grund sein dürfte, um auf sich selbst anzustoßen.

Kling gut. Zu gut? Gibt es nicht immer das sprichwörtliche „Jin zum Yang“? Hält sich nicht „Gut und Böse“ stets die Wage? Wohin sind die schmutzigen Details verschwunden, die sich zwar in den PM‘s von offizieller Seite immer so erfrischend einfach „verformulieren“ lassen? Die heutzutage aber, wie jeder weiß, nicht nur im Geschäft des Profi Handballs, sondern auch in der Realität des Alltags und des allgegenwärtigen Miteinanders wiederzufinden und fest verwurzelt sind?

Seit letzten Freitag um 17.30 Uhr wissen wir: Die Verkommenheit der Sitten macht auch vor den Trossen des Handballzirkus nicht halt. Die Liga hat einen handfesten mittellhessisch-oberbergischen Skandal. Gummersbach – Hüttenberg

Es liest sich einfach. Emir Kurtagic legte mit den Gummersbachern seit seiner Übernahme des Trainerpostens im Winter der Saison 2011/12 einen sportlichen Höhenflug hin. Von einem Abstiegsplatz führt er sie ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle. Der Verein um Geschäftsführer Geerken und seinen Mitstreitern im Aufsichtsrat fällt es zwar laut eigener Aussage in der Pressemitteilung „schwer“, den schon seit November geschlossenen Vertrag mit Jan Gorr vor dessen Amtsantritt im Juli nun wieder aufzukündigen, doch sieht man sich angesichts der Leistungen Kurtagics genötigt, den Kroaten für dessen Leistung mit der Fortsetzung seines Engagements als Chefcoach zu belohnen. Es sei „keine Entscheidung gegen Gorr, sondern für Kurtagic“ ist man aufseiten des Traditionsvereins bemüht zu betonen. So weit, so nachvollziehbar. Der Phrasendauerbrenner „ so ist nun mal das Geschäft“ – da ist er wieder.

Doch so einfach und eindimensional betrachtet können und wollen wir als Mannschaft des TV Hüttenberg diesen Sachverhalt nicht stehen lassen und bieten nun im Folgenden eine etwas vielseitigere „Sicht der Dinge“ an. Dass wir damit nicht überall auf Gegenliebe stoßen ist uns bewusst, doch weder auf uns, den Verein und allen voran auf einen der wohl talentiertesten, engagiertesten und hoffnungsvollsten Emporkömmling im Trainergeschäft wurde Rücksicht genommen oder gar Respekt gezollt, weshalb wir es als unser gutes Recht ansehen, das journalistische Mittel „offener Brief“ einzusetzen. Im Einzelnen geben wir folgendes „zu bedenken“:

1. Über die Qualität und Berufsauffassung des Trainers Jan Gorr muss an dieser Stelle nicht geredet werden. Die Adelungen diesbezüglich hat er von mehreren Trainerkollegen aus Liga 1 um Gislason , Bauer und Co. bereits mehrfach erhalten, nicht zuletzt wir als Mannschaft können dies mehr als unterstreichen. Vielmehr geht es uns an dieser Stelle um den Menschen Jan Gorr, der 24 Stunden am Tag Handball lebt. Dem Trainer, um den man sich berechtigte Sorgen machen muss wenn er in der Vorbereitungszeit keine Mannschaft formen kann, um selbst als Trainer weiter zu wachsen, um in seinem Lebenskonzept „Handballtrainer“ aufzugehen. Es geht um die Dreistigkeit eines sogenannten Traditionsvereins, einer jungen, deutschen aufstrebenden und vorbildlichen Spitzenkraft in seinem Berufsfeld die schwerste Entscheidung seines Lebens abzuringen, wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, an dem es um jenen Traditionsverein alles andere als rosig stand. Von ihm zu verlangen, sein „Baby“ TV Hüttenberg aufzugeben, das er in einer nahezu beispielhaften Erfolgsgeschichte aus der dritten in die 1. Liga geführt hat. Jan entschied sich damals trotz der schwierigen Umstände für den VFL. Zum Dank für diesen Vertrauensvorschuss wird er jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem jegliche Trainerpersonalien in der Toyota HBL abgeschlossen bzw. vergeben worden sind, bereits vor der allerersten Trainingseinheit und ohne eigenes Fehlverhalten gegenüber seinem neuen Arbeitgeber „vor die Tür“ gesetzt. Auch bei seinem TVH kann er höchstwahrscheinlich nicht bleiben, da mit Heiko Karrer bereits sein Nachfolger in den Startlöchern steht – auf ein ähnliches „Rekord Niveau“ wie vom VFL vorgegeben, wird man sich beim TVH sicher nicht einlassen. Bei allem Respekt vor der Leistung Kurtagics, diese Entscheidung der Gummersbacher Verantwortlichen ist mehr als nur Wort und Vertragsbruch – vielmehr ist es das manifestierte Armutszeugnis, dass der Mensch beim VFL als Material angesehen wird, dass man notfalls einfach entsorgen kann, ohne sich offenbar seelischer oder wirtschaftlicher Gewissensbisse hinzugeben.

2. Fakt ist: der TV Hüttenberg ist ganz klar und rein aus sportlichen Gründen abgestiegen, daran wollen wir rein gar nichts deuteln oder uns um sonstige Ausreden bemühen. Und wir gehen auch nicht soweit, von Gummersbacher Kalkül zu sprechen, den TVH mit dieser Aktion bewusst aus dem Konzept bringen zu wollen. Dazu hätte eine Verpflichtung von Jan Gorr sportlich einfach zu viel Sinn gemacht. Was allerdings feststeht: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Wechsels von Jan nach Gummersbach sind beim TVH Dinge in Bewegung geraten, die für die Verhältnisse unseres „Dorfvereins“ einem Erdbeben gleich kamen und ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aufzuhalten waren. Spieler die ihr Engagement eng mit dem Verbleib des Trainers verknüpften, begannen über ihre sportliche Zukunft nachzudenken, neue Trainer wurden ins Spiel gebracht, außerordentliche Gespräche wurden anberaumt und so weiter und so weiter. Geschehnisse, die im gefestigten Umfeld des TVH nicht zur üblichen Tagesordnung gehören, die man zum damaligen Zeitpunkt aber „sportlich“ genommen hat und kein Wort des Haderns gefallen ist. Dass parallel dazu die Konzentration für den Spielbetrieb und für den Kampf um immens wichtige Punkte im Abstiegskampf gefunden werden musste, ist bekannte Tatsache. Gebärden des Profigeschäfts, die, zugegeben, nicht verboten oder gar illegal sind, aus heutigem Stand der Dinge allerdings mehr als einen faden Beigeschmack erzeugen. Wie gesagt, wir gehen nicht soweit von Kalkül zu sprechen, aber wir kommen persönlich nicht drum herum, die ganze Aktion als „große Sauerei“ einzustufen.

3. Unsere letzten Bedenken richten sich direkt an Gummersbach respektive HBL. Der VFL Gummersbach stellt an sich selbst den Anspruch, Aushängeschild für eine ganze Region zu sein. Eine Region, die unlängst vom Gummersbacher Management zur Kasse gebeten wurde, da man (mal wieder) eine nicht unempfindliche Liquiditätslücke im damals laufenden Lizenzierungsverfahren offenbarte. Auch in dieser Spielzeit kam der Verein aus dem oberbergischen nicht einwandfrei durch besagte Prüfung. Es grenzt schon an Ironie der untersten Kategorie, dass just zu dem Zeitpunkt, an dem die HBL erneut eine derartige Misswirtschaft billigt, um den Traditionsverein im Konzert der Beletage zu halten, dieser sich aber im Umkehrschluss und nicht einmal 24 Stunden später auf seine ganz individuelle Weise bedankt – und damit auch die Glaubwürdigkeit der HBL regelrecht mit Füßen tritt. Denn einen Dreijahresvertrag abzuschließen, mit der Prämisse einer längerfristigen Perspektive und sportlicher Umstrukturierung, kann selbst mit einer kurzfristigen Erfolgsgeschichte eines Interimstrainers „eigentlich“ nicht wirtschaftlich begründet werden.

Letztendlich bleibt festzuhalten, dass wir mit diesem Schreiben rein gar nichts verändern werden. Wir sind nicht so naiv zu glauben, die Lizenzierungskommision wird sich je eingestehen, von manchen Vereinen, die finanziell regelmäßig negativ auffallen, regelrecht vorgeführt zu werden. Auch werden wir bei den Verantwortlichen des VFL Gummersbach wohl kaum schlechtes Gewissen auslösen, denn schließlich wird die getätigte Entscheidung ja (hoffentlich) nicht spontan am Kaffeetisch gefallen, sondern geplant und in mehreren Sitzungsgesprächen mit dem Präsidium bewusst und gezielt getroffen worden sein.

Wir alle sind Handballer, die den offenen und ehrlichen Kontakt sowohl auf als auch abseits des Feldes schätzen. Was hier passiert ist, ist aus unserer Sicht eine Geschmacklosigkeit, die selbst für das schmutzige Image des Profisports seines Gleichen sucht. Es ist zum Glück nicht unsere Aufgabe, Scheriff zu spielen. Aber wir sehen es als unsere Pflicht an, das Kund zu tun, was offizielle Pressestellen nicht auszudrücken vermögen. Wir sehen es als unsere Pflicht an, unserem Trainer, der in unverschuldete Ohnmacht geraten ist, die Stimme zu geben, die ihm momentan geraubt wird.

Dem VFL Gummersbach rund um die handelnden Personen wünschen wir weiterhin alles Gute auf der Suche nach Glaubwürdigkeit und Rückgrat.

Die Spieler der 1. Mannschaft des TV Hüttenberg
M Rippl, 04.06.12, 11:58 Uhr
Manfred
Das was der VfL Gummersbach sich mit dieser Aktion geleistet hat, ist menschlich und charakterlich aber auch sportlich unterste Schublade. Da müsste auch der Verband einlenken, insbesondere sollte aber die finanzielle Situation dieses Vereins einmal näher beleuchtet werden. Dieses Verhalten schadet dem gesamten Handball. Schade ein ein so großer Spieler und Trainer wie Heiner Brand einem solchen Verein angehört.
Christian Kehl, 04.06.12, 11:23 Uhr
Die Entscheidung, Herrn Kurtagic weiterhin die Verantwortung für die Mannschaft des VfL zu überlassen, finde ich aus sportlichen Gründen absolut nachvollziehbar und "im Sinne der Kontinuität" auch verständlich. Menschlich zeugt diese Entscheidung gegen Herrn Gorr jedoch in keinster Weise von Größe. Hiermit schaffen es die Funktionäre des VfL wieder einmal - im krassen Gegensatz zu den sportlichen Errungenschaften der Mannschaft - Entscheidungen zu treffen, die den Verein als Ganzes in einem schlechten Licht stehen lassen. Aber nicht nur Herrn Gorr, den man als idealen Mann zur Umsetzung des propagierten Jugendkonzepts aus seiner langjährigen Verwurzelung in Hüttenberg loseiste und nun auf unwürdige Art und Weise fallen gelassen hat, sondern auch der VfL an sich leidet unter der naiven, unüberlegten und vorschnellen Entschlussfreude der Verantwortlichen. Das Geld, das man nun in das Engagement gleich zweier Erstligatrainer investiert, hätte man sicherlich zum Wohle des Vereins sinnvoller ausgeben können.
Der Handball lobt sich immer wieder eine große Familie zu sein. Mit solchen rücksichtslosen Machenschaften tragen die VfL-Verantwortlichen sicherlich nicht zu einer Festigung dieser Familienbanden bei. Ich persönlich finde es immer wieder schade, wie skrupellose Individuen ohne mit der Wimper zu zucken solch verdiente Vereine wie in diesem Falle den VfL mit seinen großartigen Fans und damit auch die Sportart an sich ungeschoren in ein Licht rücken, in das sich eigentlich niemand begeben möchte, der unseren Sport unterstützt. In Mannheim ist zumindest einer dieser Quertreiber nach Dänemark abgewandert, vom Niveau her ist man auf Gummersbacher Entscheidungsebene jedoch in diesem Falle kaum besser.
Handballer2105, 03.06.12, 17:16 Uhr
Wie ist denn der genaue Sachverhalt? Zu einer Vertragsauflösung gehören doch immer zwei. Siehe auch bei Kim Anderson und Kiel.

Wie stellt denn Herr Gorr die Situation dar?

Ich habe das Spiel im Internet verfolgt. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Gummersbach das Spiel hergeschenkt hat.
Marina, 03.06.12, 11:08 Uhr
Äußerst peinlich und unseriös war auch die getürkte (Wikipedia: „etwas durch Manipulation des augenscheinlichen Sachverhaltes in Täuschungsabsicht unrichtig darstellen“) letzte Viertelstunde im Spiel gegen Wetzlar. Da hat die Achse des Ex-Wetzlarers Geerken zum alten Verein prima funktioniert. Nach der bemitleidenswerten Vorstellung der Wetzlarer in den ersten 45 Minuten ging es doch nur darum, dem mittlerweile seit vielen Jahren etablierten Wetzlarern den Klassenerhalt zu sichern. Unsportlich, aber auch wieder typisch für den mittlerweile durch und durch kommerzialisierten Handballsport.
wolfgang, 02.06.12, 19:08 Uhr
..dieser VfL ist einfach nur peinlich und unseriös..dass Verträge einzuhalten sind ist doch eine Grundvoraussetzung für alles - egal ob im Spieler/Trainer/Sponsorenbereich -. Als ein Aushängeschild ist dieser Verein nicht mehr zu bezeichnen und öffentliche Solidarität ist bei solchen Umständen auch nicht mehr einforderbar..

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