HSV Hamburg - SG Flensburg-Handewitt - Flensburg auch im zweiten Nordderby ohne jede Chance - 14:0-Punkte - der HSV strotzt vor Selbstvertrauen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Flensburg auch im zweiten Nordderby ohne jede Chance

14:0-Punkte - der HSV strotzt vor Selbstvertrauen

Der HSV Hamburg ist in der Handball-Bundesliga derzeit nicht zu stoppen. Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel gaben sich die Hanseaten auch gegen die SG Flensburg-Handewitt keine Blöße und unterstrichen, dass sie sich zu einem echten Titelaspiranten entwickelt haben.

Dies sehen auch die Konkurrenten so, die den HSV schon auf einer Stufe mit Rekordmeister THW Kiel wähnen. "Ich glaube, dass Hamburg und Kiel eine andere Welt sind", sagte Flensburgs Trainer Per Carlén nach der klaren 32:37-Niederlage in Hamburg. Immerhin sorgten die Verfolger Rhein-Neckar Löwen, TBV Lemgo und VfL Gummersbach mit ihren Siegen am achten Spieltag dafür, dass das Spitzenduo vor der Länderspielpause nicht noch weiter enteilte.

Das Highlight des Bundesliga-Wochenendes war allerdings eindeutig das packende Derby in Hamburg. In der ausverkauften Color Line Arena zeigten die Hausherren teilweise Handball der Extraklasse und ließen zu keiner Zeit Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Allen voran National- Linksaußen Torsten Jansen (8 Tore) und der Däne Hans Lindberg (10), der eine wahre Sieben-Meter-Show veranstaltete und alle acht Versuche verwertete, trumpften gegen den Nordrivalen auf. "Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass wir noch keinen Punkt abgegeben haben. Das lässt uns vor Selbstvertrauen strotzen", kommentierte Nationaltorhüter Johannes Bitter die makellose Bilanz von 14:0 Punkten.

Clubboss und Mäzen Andreas Rudolph, der in den beiden vergangenen Jahren vergeblich einen Titel eingefordert hatte, bescheinigte dem Team von Trainer Martin Schwalb eine positive Entwicklung genommen zu haben: "Der HSV ist in dieser Saison auf einem sehr hohen Niveau."

Das Spiel in der Statistik
HSV Hamburg – SG Flensburg-Handewitt 37:32 (19:15)
HSV Hamburg:
Bitter, Sandström; Schröder (n. e.), Duvnjak (2), Jansen (8), Flohr (1), Vori (3), Gille (2), Lindberg (10/8), K. Lijewski (3), M. Lijewski (8), Hens (1)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand; Karlsson, Carlén (7), Eggert, Fahlgren, Mogensen (6), Svan Hansen (4), Christiansen (7/4), Johannsen, Heinl, Petersson (3), Boesen (1), Knudsen (4)
Zuschauer: 13.171. - Schiedsrichter: Prang/Reichl. - Zeitstrafen: 14:12 Minuten. - Siebenmeter: 8/8:4/4. - Disqualifikation: Gille (51., nach der dritten Zeitstrafe).