HSV Hamburg - VfL Gummersbach - Vermarkter verzichtet auf Provision - Bürgschaft von HSV-Boss Rudolph - Alle helfen Altmeister Gummersbach - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Vermarkter verzichtet auf Provision - Bürgschaft von HSV-Boss Rudolph

Alle helfen Altmeister Gummersbach

Der finanziell angeschlagene Handball-Bundesligist VfL Gummersbach erhält Unterstützung von seinem Vermarktungspartner und angeblich auch vom Präsidenten des HSV Hamburg.

Die International Management Group (IMG) GmbH verzichtet diese Saison auf 50 Prozent der ihr zustehenden Provisionen für die Vermarktung des Altmeisters, teilte der Club mit. Der Verzicht beläuft sich auf einen sechsstelligen Betrag. "Das ist ein weiterer Schritt zur Konsolidierung", sagte ein Vereinssprecher der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Drei stimmen Gehaltskürzung nicht zu

Zudem hat, nach Informationen der 'Hamburger Morgenpost', Andreas Rudolph eine Bürgschaft für den Vfl übernommen. "Ohne die Bürgschaft hätte der Traditionsklub nicht den Kredit und damit keine Lizenz erhalten", schreibt das Boulevard-Blatt. Allerdings wollten bislang weder der HSV-Präsident noch Gummersbachs Geschäftsführer Francois-Xavier Houlet die Meldung der 'MoPo' bestätigen.

Schon vor Saisonbeginn war der Etat um 300.000 Euro verringert worden. Bis auf drei Profis, Goran Stojanovic, Drago Vuckovic und Vedran Zrnic, hatten darüber hinaus alle Spieler einer Gehaltskürzung von 20 Prozent zugestimmt. Mit Zarko Markovics (Veszprem), Kevin Jahn (VfL Bad Schwartau) und Audray Tuzolana (HBC Nantes) hatten  zudem drei Spieler den VfL seit kurz vor Saisonbeginn trotz laufender Verträge verlassen.

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