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EX-Manager des SC Magdeburg soll Steuern hinterzogen haben

Anklage gegen Hildebrandt

Die Magdeburger Staatsanwaltschaft hat gegen den ehemaligen Manager des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg, Bernd-Uwe Hildebrandt, Anklage erhoben.

Dies bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts nach einem entsprechenden Bericht der «Magdeburger Volksstimme». Die Anklageschrift sei dem Beschuldigten aber noch nicht zugestellt und es gebe vor einer Zulassung der Anklage noch Abstimmungsbedarf zwischen der Richterin und der Anklagebehörde.

Nach dem Bericht der «Volksstimme» soll Hildebrandt mit falschen Ticketzahlen 800 000 Euro an Steuern hinterzogen haben. So seien dem Finanzamt weitaus weniger Eintrittskarten angegeben worden als verkauft wurden. Der Sprecher des Amtsgerichts wollte sich zu diesem Vorwurf nicht äußern.

Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft soll Hildebrandt das Geld nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet, sondern für den Club verwendet haben. Der Magdeburger Anwalt Peter Günther, der Hildebrandt verteidigt, sagte der «Magdeburger Volksstimme», dass die «Verkaufsschätzungen zu Ungunsten» seines Mandanten nicht stimmten.