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Aschewolke könnte Handballer auf Island festhalten

Mehrere ausländische Profis deutscher Handball-Bundesligisten sitzen auf Island fest. «Das ist eine besondere Konstellation, die es so wohl noch nie gegeben hat», sagte THW Kiels Manager Uli Derad der Nachrichtenagentur dpa.

Nach dem Ausbruch des Gletscher-Vulkans befinden sich die französischen Brüder Bertrand und Guillaume Gille vom HSV Hamburg zum Länderspiel gegen Island auf der größten Vulkaninsel der Welt. Im Team der Olympiasieger stehen zudem die Kieler Daniel Narcisse und Thierry Omeyer. Außerdem haben die «Zebras» ihren Isländer Aron Palmarsson abgestellt. «Ich hoffe, dass es funktioniert, dass alle rechtzeitig zurückkommen», sagte Derad mit Blick auf die Bundesliga- Partie des THW gegen Füchse Berlin am 21. April.

«Wir sollten erstmal Ruhe bewahren und abwarten, was die nächsten Tage bringen», betonte Derad, der sich erst im Falle eines drohenden Nicht-Erscheinens seiner Akteure zu möglichen Konsequenzen wie Spielverlegungen äußern möchte. «Wir werden uns erst Gedanken machen, wenn es klare Einschränkungen gibt.» Wegen der Aschewolke wurde der Luftraum gesperrt und verhindert planmäßigen Flugverkehr. «Andere Nationalspieler können notfalls mit dem Auto zurückkommen. Island ist da schon eine ganz besondere Situation», sagte Derad.