THW Kiel - HSV Hamburg - Rhein-Neckar Löwen - SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach - TV Großwallstadt - TSV GWD Minden - HSG Wetzlar - Favoriten Kiel, Flensburg und Löwen setzen sich durch - Auch Gummersbach kann den HSV nicht stoppen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Favoriten Kiel, Flensburg und Löwen setzen sich durch

Auch Gummersbach kann den HSV nicht stoppen

Die Champions League kann kommen, die drei deutschen Teams sind gerüstet. Vor dem Auftakt der Königsklasse am Wochenende haben der THW Kiel, der HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen ihre Bundesliga-Spiele souverän gewonnen. Im vierten Spiel des Mittwochs wurde auch die SG Flensburg-Handewitt beim 36:25 (19:15) gegen die HSG Wetzlar ihrer Favoritenrolle gerecht.

Damit gehört die SG als Liga-Zweiter zum norddeutschen Spitzentrio, das ohne Verlustpunkte vorneweg marschiert. Gegen Wetzlar, das schon im März mit 25:35 in Flensburg eine Klatsche bekommen hatte und diesmal ohne den zuletzt überrgenden Spielmacher Timo Salzer auskommen musste, traf besonders der rechte Flügel der SG. Oscar Carlen (9) und Außen Lasse Svan Hansen (6) hatten den größten Anteil am Flensburger Torsegen.

"Standesgemäßer" Sieg im Endspurt

Tabellenführer ist dank des besseren Torverhältnisses der THW Kiel, der diesmal mit 32:25 (12:13) beim TSV GWD Minden gewann. Allerdings musste der Rekordmeister lange und hart kämpfen: Bis Mitte zweiter Hälfte konnte sich keine Mannschaft um mehr als zwei Tore absetzen, beide Teams fighteten Kopf an Kopf. Mit 24:20 (45.) hatten sich die „Zebras“ erstmals eine Vier-Tore-Führung erarbeitet. Erst in der Endphase, als bei den Grün-Weißen die Kräfte nachließen, warfen die Gäste noch einen „standesgemäßen“ Sieg heraus.

Die höchste Auswärtshürde nahm der HSV, der dank einer fulminanten zweiten Halbzeit mit 34:28 (14:13) beim VfL Gummersbach siegte. Aus der starken Deckung vor Torhüter ‚Jogi‘ Bitter heraus demonstrierten die Hamburger nach dem 14:14 (32.) ihre Extraklasse und nahmen den Altmeister aus dem Oberbergischen bis zum 26:17 (46.) spielerisch leicht auseinander. Bis zehn Minuten vor Schluss mussten die Rhein Neckar Löwen hart kämpfen. Erst vier Tore in Folge, mit denen die Mannheimer von 24:22 auf 28:22 (53.) davonzogen, legten den Grundstein zum 32:25 (14:12) gegen den TV Großwallstadt.

Die Statistik

TSV GWD Minden – THW Kiel 25:32 (13:12)
GWD Minden:
Medhus, Dresrüsse, Katsigiannis; Klesniks, Gylfason (5), Helmdach, Just (5), Schäpsmeier (5), Madsen (4), Wleklak (1), Schmidt (5/2), Inigimundarsson, .
THW Kiel: Omeyer, Gentzel; Lund, Andersson (5), Lundström (1/1), Anic, Sprenger (4), Ahlm (3), Zeitz, Palmarsson, Narcisse (2), Ilic (4/1), Klein (4), Jicha (9/5).
Zuschauer: 2.300.. - Schiedsrichter: Harms/Mahlich . - Siebenmeter: 7/3:9/7. - Zeitstrafen:  6:2 Minuten.

Rhein-Neckar Löwen – TV Großwallstadt 32:25 (14:12)
Rhein-Neckar Löwen: Szmal, Fritz; Gensheimer (9/8), Roggisch, Bielicki (9), Manojlovic (3), Gudjonsson (1), Stefansson (2/1), Müller, Myrhol (4), Alvanos (3), Sigurdsson (1), Groetzki.
TV Großwallstadt: Andersson, Rominger; .Kneer (5), Köhrmann (4/3), Reuter, Szücs (4), Weinhold (3), Kunz (4/3), Kossler (2), Schmeißer (1), Spatz, Jakobsson, Larsson (1), Tiedtke (1).
Zuschauer: 7.129. - Schiedsrichter: Schaller/Wutzler. - Siebenmeter: 9/9:10/6. - Zeitstrafen:  12:14 Minuten.

VfL Gummersbach – HSV Hamburg 28:34 (13:14)
VfL Gummersbach: Lucau, Stojanovic; Krantz, Wagner (2/1), Vuckovic (2), Fäth, Lützelberger (1), Eisenkrätzer, Gunnarsson (6), Szilagyi (9), Pfahl (4), Rahmel, Zrnic (4), Tuzolana.
HSV Hamburg: Bitter, Sandström; Schröder (2), Duvnjak (4), Jansen (5), Lackovic (6), Flohr, Vori (2), G. Gille (2), Grundsten, Lindberg (7/3), K. Lijewski (2), M. Lijewski (4).
Zuschauer: 6.371. - Schiedsrichter: Geipel/Helbig . - Siebenmeter: 1/1:3/3. - Zeitstrafen:  4:4 Minuten.

SG Flensburg–Handewitt – HSG Wetzlar 36:25 (19:15)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand;.Karlsson, Carlen (9), Eggert (3), Fahlgren, Mogensen (3), Svan Hansen (6), Christiansen (2), Johannsen (2), Heinl (2), Pettersson (3), Boesen (5), Knudsen (1).
HSG Wetzlar: Krasavac, N. Weber; Schmidt (1), Christophersen (6/2), Valo (4), Allendorf (3/1), Jungwirth (4), Mraz (7), Djordjic, Schneider, Chalkidis, Werum.
Zuschauer: 6.000. - Schiedsrichter: Immel/Klein. - Zeitstrafen:  10:4 Minuten. - Siebenmeter: 0:4/3.

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Audel, 27.06.15, 18:03 Uhr
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Mauve, 25.06.15, 22:01 Uhr
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