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Weitere positive Überraschungen - zweiter Teil der Vorrunden-Bilanz

Auch Lübbecke, Balingen und Wallstadt sind top

Die Hinrunde der Bundesliga ist vorbei, die Hälfte der Saison ist geschafft, fast alle Spieler sind vom Stress der vergangenen Wochen geschafft. Der zweite Teil der Zwischenbilanz: Welche Vereine haben positiv überrascht?

Nach der etwas enttäuschenden Saison 2008/09 hat sich der TV Großwallstadt im Kreis der Anwärter auf einen Europapokal-Platz zurückgemeldet. Unter Interimstrainer Peter David, der Dienstag in Hamburg seinen Ausstand als Chef gibt und künftig wieder als Assistent von Michael Biegler arbeiten wird, ließ der TVG unter anderen die höher gehandelten Füchse Berlin und den TBV Lemgo hinter sich. Bis zur weihnachtlichen Niederlage in Kiel hatte der Altmeister eine tolle Serie von sieben Spielen ohne Niederlage hingelegt. Auch im DHB-Pokal, als man den THW am Rande einer Niederlage hatte, zeigte die (fast) durchgängig mit deutschen Akteuren besetzte Truppe um das schwedische Torwart-Bollwerk Mattias Andersson sein Potenzial.

Der beste Aufsteiger

Der TuS N.-Lübbecke hat sich als bester der drei Aufsteiger – und einziger ohne ernsthafte Abstiegssorgen – auf Anhieb in der Liga etabliert. Highlight für die Fans der Ostwestfalen war sicher der Sieg gegen die SG Flensburg-Handewitt. Vor allem der Rückraum der Extraklasse mit Michal Jurecki, Arne Niemeyer, Alexandros Alvanos, Heidmar Felixsson und Henrik Hansen hat bewiesen, dass der TuS sich vor niemandem in der Liga verstecken muss. Wenn jetzt noch ein wenig mehr Glück als bei den vier mit einem Tor verlorenen Spielen dazukommt . . .

Nicht fehlen darf natürlich der HBW Balingen-Weilstetten. Die Schwaben sind einmal mehr auf dem Weg, sich trotz aller Widrigkeiten und permanenten Personalprobleme den Klassenverbleib zu sichern. Zwei Auswärtssiege bei den direkten Konkurrenten in Dormagen und Düsseldorf, der Kantersieg gegen die HSG Wetzlar und natürlich der Coup gegen den THW Kiel sprechen trotz bislang nur acht Pluspunkten für das Team von “Handball-Professor“ Dr. Rolf Brack. Mit Ausnahme der Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg drückt ganz (Handball-) Deutschland den Balingern die Daumen, dass es mit dem Klassenverbleib klappt.

Der erste Teil der Zwischenbilanz