TSV Hannover-Burgdorf - Bundesliga - Aufsteiger Burgdorf sorgt für Überraschung - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Bundesliga

Aufsteiger Burgdorf sorgt für Überraschung

Drittes Spiel, dritte Niederlage: Der SC Magdeburg wartet unter Interimstrainer Sven Liesegang weiter auf den ersten Erfolg in der Bundesliga. Der ehemalige Champions- League-Sieger verlor am Sonntag beim TSV Hannover mit 25:27 (9:11) und bleibt damit weiter im Mittelfeld der Tabelle. Bei den Magdeburgern waren Robert Weber und Andreas Rojewski mit je sieben Toren die besten Schützen. Für die Hannoveraner, die noch vom künftigen Magdeburger Trainer Frank Carstens betreut werden, waren Lars Friedrich und Piotr Przybecki mit je sechs Treffern erfolgreich.
  Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatten die Magdeburger Probleme in der Abwehr und vom 2:2 (8.) an zogen die Hannoveraner mit drei Treffern hintereinander auf 5:2 (12.) davon. Diesem Rückstand liefen die Gäste bis zur 26. Minute hinterher, ehe Steffen Coßbau zum 8:8 ausgleichen konnte. Aber wieder fehlte die Konstanz in der Abwehr, und kurz vor der Pause gingen die Hausherren mit zwei Toren in Führung. Nach dem Seitenwechsel bestimmte Hannover die Partie. Zwar kamen die Magdeburger auf einen Treffer heran (12:13/39.), doch dann setzten sich die Niedersachsen wieder ab (20:14/47.). Diesen Rückstand konnten die Magdeburger nicht mehr aufholen.

Die Statistik
TSV Hannover-Burgdorf - SC Magdeburg 27:25 (11:9)
TSV Hannover-Burgdorf: Friedrich 6/2, Przybecki 6, Habbe 3, Johannsen 3, Jonsson 3, Lehnhoff 3, Brack 1, Pauzuolis 1, Stelmokas 1
SC Magdeburg: Rojewski 7, Weber 7/1, Coßbau 3, Jurecki 2, Krause 2, Tönnesen 2/2, Wiegert 1, van Olphen 1

Die Füchse Berlin haben die Chance auf einen Außenseitererfolg in der Bundesliga verpasst. Mit dem 25:29 (15:15) am Sonntag bei Frisch Auf Göppingen vergrößerte sich der Rückstand des Tabellen-Neunten zu den angestrebten Europapokalplätzen weiter. Erfolgreichster Torschütze war Neuzugang Ivan Nincevic mit sieben Toren, Mark Bult traf fünfmal. Beim Tabellen-Vierten Göppingen war Nationalspieler Lars Kaufmann mit sieben Treffern bester Torschütze.
Die Berliner starteten selbstbewusst und engagiert in die Partie und bauten ihre anfängliche Führung beim 8:4 in der elften Minute erstmals auf vier Tore aus. Vor allem Linksaußen Nincevic überzeugte und traf zunächst mit jedem Wurf. Nach der 13:9-Führung kassierten die Füchse jedoch vier Treffer in Folge und hatten sogar Glück, dass sie beim 15:15-Halbzeitstand nicht schon zurücklagen.
Im zweiten Durchgang gingen die Gäste beim schwäbischen Altmeister unter, fanden in der Abwehr keine Mittel gegen den Göppinger Rückraum und waren im Angriff zu kraftlos gegen die offensivere Deckung der Gastgeber. Den ersten Berliner Treffer nach dem Wechsel erzielte Nincevic durch einen Strafwurf erst nach mehr als zehn Minuten, es dauerte weitere fünf Minuten bis zum ersten Feldtreffer durch Bult. Durch die Einwechslung von Torhüter Silvio Heinevetter und eine konzentrierte Schlussphase kamen die Füchse zwar nochmals auf 25:27 heran, brachten die Schwaben allerdings nicht mehr in Gefahr.

Die Statistik
Frisch Auf Göppingen - Füchse Berlin 29:25 (15:15)
Frisch Auf Göppingen: Kaufmann 7, Haaß 5/3, Jurca 4, Späth 3, Landsberg 2, Oprea 2, Schöne 2, Thiede 2, Kneule 1, Schweikardt 1/1
Füchse Berlin: Nincevic 7/4, Bult 5, Laen 4, Jaszka 2, Strand 2, Göde 1, Karason 1, Kubisztal 1, Löffler 1, Schneider 1

KOMMENTARE

Frank, 01.03.10, 07:53 Uhr
Gegen wen will den der SCM nun noch punkten? Ich habe das Spiel in Hannover miterlebt:Es war fürchterlich was die mehr »
Alle Kommentare lesen (1)
Was meinen Sie? Schreiben Sie Ihre Meinung.
  • E-Mail-Adresse und Namen
    merken
  • (*Pflichtfelder; E-Mail-Adresse
    wird nicht veröffentlicht)
  • Kommentar absenden