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Lars Christiansen hat Buch über sein Leben geschrieben

"Aus spitzem Winkel"

Stefan Kretzschmar hat eins geschrieben. Heiner Brand sogar schon mehrere - jetzt also auch Lars Christiansen. Der Flensburger Sympathieträger ist Buchautor. Vornehmlich seinem Sohn hat Christiansen dieses Werk mit dem Titel "Aus spitzem Winkel" gewidmet, das pünktlich zum Nikolaustag auch auf Deutsch erschienen ist. In der sowohl lustigen, wie informativen Biografie gewährt der Rekordspieler der SG Flensburg-Handewitt Einblicke in sein Sportler- wie auch in sein Privatleben.

Offen und ehrlich erzählt der Publikumsliebling auf 370 Seiten über die letzten 37 Jahre seines Lebens. Der Leser lernt Lars als Kind, als Handballer, als Star, als Ehemann, als Freund und als Vater kennen. "Mit Leuten zu sprechen, Autogramme zu geben - das gehört für mich von Beginn meiner Karriere an dazu", so der beliebte Linksaußen, "es ist ok und es ist auch eine große Freude".


Zu Hause in Flensburg

Diese Freude ist es auch, die ihn weit über ein Jahrzehnt in Flensburg erfüllt. "Ich könnte locker noch zwei, drei Jahre Bundesliga auf höchstem Niveau spielen", sagt Christiansen selbstbewusst. Natürlich nur für Flensburg. "Dieses Kribbeln beim Einlaufen in die Halle. Das Gefühl, von der Begeisterung einer ganzen Region getragen zu werden. Die vielen Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind. Ich liebe Flensburg, die SG ist mein Leben", sagt Christiansen. Und Flensburg liebt den Ausnahmesportler, der nur wenige Kilometer entfernt in Sonderburg aufgewachsen ist. Überall an der Förde wird der Däne erkannt - auf der Straße, in Geschäften, in Restaurants.

Und Christiansen ist dankbar dafür: Der Stadt und dem Verein, der Lars Christiansen "zum Menschen ausgebildet" habe, müsste er etwas zurückgeben. "Handball ist in Flensburg schon so lange ein so großes Thema. Ich bin stolz, dass ich ein Teil dieses besonderen Ganzen sein durfte", sagt Lars Christiansen. 

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