HSG Wetzlar - HBW Balingen-Weilstetten - Schwäbische Kellerkinder feiern ersten heimsieg mit 31:21 - Balinger 'Kampfschweine' blamieren Wetzlar - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Schwäbische Kellerkinder feiern ersten heimsieg mit 31:21

Balinger 'Kampfschweine' blamieren Wetzlar

Der HBW Balingen-Weilstetten hat zum Auftakt des 14. Spieltags die Bundesliga geschockt. Mit 31:21 (14:15) gewannen die Schwaben sensationell deutlich gegen die HSG Wetzlar. Mit dem zweiten Sieg in Folge nach dem 26:25 in Düsseldorf und dem ersten Heimsieg der Saison kletterten die Schützlinge von Trainer Dr. Rolf Brack auf Rang 15.

Entscheidend war die  Phase zwischen der 40. und 50. Minute, in der die Gastgeber kein Tor zuließen. Dass die Partie da vom 16:18 zum 23:18 gekippt wurde, lag nicht nur an der starken Vorstellung der gewohnt kampfkräftigen HBW-Deckung vor dem starken Torhüter Nikola Marinovic. Sondern auch daran, dass Wetzlar – ähnlich wie bei der 29:30-Niederlage in Düsseldorf vor vier Wochen – der Einsatzfreude der Hausherren nichts mehr entgegensetzten.

15:3 in den letzten zwanzig Minuten

In den letzten zehn Minuten ergaben sich die Mittelhessen schon fast apathisch in ihr Schicksal. Bezeichnend für den Klassenunterschied zwischen den allzu oft geradezu sorglos agierenden Gäste und den heimischen ‚Kampfschweinen‘: In 3:6-Unterzahl kassierte Balingen nur ein Gegentor, holte mit 4:6 eine Strafzeit gegen Wetzlar heraus und erzielte seinerseits ein Tor – die Halle tobte.

In den letzten fünf Minuten genossen die Schwaben die stehenden Ovationen ihrer Fans und bauten ihren Sieg noch von 26:21 auf 31:21 aus. 15:3 Treffer in den letzten 20 Minuten – ein Debakel für die Mannschaft von Trainer Michael Roth. 

Das Spiel in der Statistik

HBW Balingen-Weilstetten – HSG Wetzlar 31:21 (14:15)
HBW Balingen-Weilstetten: Marinovic, Zoubkoff; .Lobedank (3), Herth (6/4), Sauer 81), Wilke (5), Ettwein (1), Strobel (2), Hojc, Temelkov (3/1), Bürkle (3), Müller (7), Illitsch, Wagesreiter.
HSG Wetzlar: Krasavac, N. Weber; Schmidt (1), S. Weber (2), Christophersen (5), Smoler (3), Salzer (1), Valo (1), Allendorf (6/1), Jungwirth, Mraz (2), Djordjic, Chalkidis, Werum.
Zuschauer: 2.200. - Schiedsrichter: Prang/Reichl. - Zeitstrafen:  14:12 Minuten. – Disqualifikation: Ettwein (50., nach der dritten Zeitstrafe). - Siebenmeter: 7/5:5/1.

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