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Das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte

Berlin will in die Champions League

Mit einem finalen Kraftakt wollen die Füchse Berlin den Champions-League-Platz verteidigen und damit das erfolgreichste Jahr der ihrer Vereinsgeschichte krönen.

Im letzten Saisonspiel der Handball-Bundesliga erwartet die Hauptstädter auswärts am Samstag mit dem SC Magdeburg aber ein harter Gegner. «Wir wissen, dass wir eine Topleistung abrufen müssen, um zu gewinnen», sagte Manager Bob Hanning. Dabei reicht den Füchsen ein Remis, um die Rhein-Neckar Löwen auf Distanz zu halten und den dritten Platz zu sichern. Damit stünden die Berliner erstmals in der Königsklasse.

«Wir werden keine Angst haben», sagte Hanning. Sollten die Füchse patzen und gleichzeitig die Mannheimer beim TBV Lemgo gewinnen, würde Berlin auf Rang vier abrutschen. Die Hauptstädter wären dann für den EHF-Cup qualifiziert, könnten aber über ein Wildcard-Turnier auf eine Champions-League-Qualifikation hoffen. Denn in den vergangenen Jahren war bei diesem Event immer ein deutsches Team vertreten.

Die Löwen, die in der vergangenen Saison über das Wildcard-Turnier den Sprung in die Königsklasse schafften, wollen sich beim Liga-Finale ganz auf sich konzentrieren. Während der Partie will sich Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson nicht über die Zwischenstände in Magdeburg informieren lassen. «Wir haben keinen Einfluss auf das, was in Magdeburg passiert. Wir können nur beeinflussen, wie wir in Lemgo spielen», erklärte der Isländer. Vor einem haben die Löwen aber richtig Bammel. «Das Schlimmste wäre, wenn Berlin verliert und wir es nicht schaffen, unser Spiel zu gewinnen», sagte Gudjón Valur Sigurdsson.