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DHC Rheinland

Beschwerde gegen Zwangsabstieg

Der als Absteiger aus der Handball-Bundesliga feststehende DHC Rheinland geht weiter von einem Neustart in der eingleisigen 2. Liga aus, obwohl der Verein keine Lizenz erhalten soll.

Insolvenzverwalter Dirk Andres machte in einer Erklärung erneut deutlich, dass er gegen die Entscheidung der Handball-Bundesliga (HBL) fristgerecht Beschwerde einlegen «und alle weiteren zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel» ausschöpfen werde.

Die Lizenzierungskommission der HBL hatte dem Verein aus Dormagen die Spielberechtigung für die 2. Liga verweigert, weil am 1. April das Insolvenzverfahren gegen den DHC eröffnet worden war. Andres widersprach der Einschätzung der Kommission, der DHC Rheinland sei wirtschaftlich nicht leistungsfähig. Das sei «schlichtweg falsch». Andres wird ab sofort von dem auf Sportrecht spezialisierten Anwalt Thomas Summerer aus München unterstützt, der speziell in sportlichen Lizenzierungsverfahren Erfahrung besitzt.

Nach Angaben von Andres stehe das Konzept, den Verein über ein Insolvenzplanverfahren zu entschulden. Die Insolvenz wäre dann voraussichtlich bis spätestens Mitte Juni beendet, «der DHC könnte dann in der nächsten Saison ohne Verbindlichkeiten in der 2. Liga antreten», legte Andres dar.