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Nach der Nationalmannschaftspause sind Hamburg und Kiel zu packen

Bruchlandung der Außerirdischen

Die Außerirdischen sind unsanft gelandet. Die erste Bundesliga-Niederlage der Saison für den HSV Hamburg bei Frisch Auf Göppingen hat – genau wie der äußerst mühsame Sieg des THW Kiel in Magdeburg - gezeigt: Auch die Topteams sind zu packen.

Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass Flensburgs Trainer Per Carlen dem HSV Hamburg und dem THW Kiel den Status „nicht von dieser Welt“ zuerkannt hatte. Und schon hat die Realität der besten Liga der Welt die beiden vermeindlichen Über-Mannschaften eingeholt. Erst benötigte der Rekordmeister eine Menge Glück und eine Siebenmeter-Parade von Thierry Omeyer kurz vor Schluss, um sich beim SC Magdeburg durchzusetzen. 24 Stunden später kämpfte Frisch Auf den HSV nieder, der in 60 Minuten in Göppingen nie geführt und meist mit vier bis sechs Toren zurück gelegen hatte.

Spielerische Linie nicht wiedergefunden

Bei der Suche nach den Gründen waren sich alle einig: „Unsere Spieler waren die letzte Woche mit der Nationalmannschaft unterwegs und diese paar Prozent haben uns heute gefehlt“, analysierte HSV-Trainer Martin Schwalb, nachdem er gestanden hatte: „Frisch Auf Hat zu Recht gewonnen.“ Sein Göppinger Kollege Velimir Petkovic hatte das genauso gesehen und vorher schon erhofft: „Das war eine enge Situation, aber ich habe meinen Jungs vor dem Spiel gesagt, wenn ein Sieg möglich ist, dann nach der Nationalmannschaftspause.“

Da passt es nur ins Bild, dass auch Kiels Kapitän Marcus Ahlm nach dem 30:29 in Magdeburg beinahe prophetisch sagte: „Für viele Mannschaften wird es nach der Nationalmannschaftspause schwer sein, so war es heute auch für uns.“ Dass zudem (oder deshalb?) dem THW - genau wie Hamburg einen Tag später – über weite Strecken die spielerische Linie und die ordnende Hand fehlte, erwähnte Kiels Coach Alfred Gislason: „Wir haben nie wieder die Linie gefunden und viele technische Fehler produziert.“

Deutsche Welle in Göppingen

Was Bundestrainer Heiner Brand freuen dürfte: Im Team von Petkovic („wir werden wohl kaum besser spielen können als in der ersten Halbzeit“), das den Göppinger Anspruch auf einen Platz zumindest gleich hinter den Topteams eindrucksvoll untermauerte, standen mit Lars Kaufmann, Michael Haaß, Manuel Späth und Stefan Schöne gleich vier seiner (aussichtsreichen) Aspiranten auf einen Platz im EM-Kader, dazu mit Dragos Oprea und Michael Thiede, der das „Goldene Tor“ zum 36:35 erzielte, zwei weitere Deutsche.

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