Bohmanns Ziel - Bundesliga-Clubs bis 2016 schuldenfrei - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Bohmanns Ziel

Bundesliga-Clubs bis 2016 schuldenfrei

Die Clubs der Handball-Bundesliga sollen in sechs Jahren schuldenfrei sein. «Bis 2016 wollen wir alle Überschuldung abbauen. Denn das ist das Grundübel», sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer des Ligaverbandes HBL.

Um die Vereine vor der Insolvenzgefahr zu schützen, will die Bundesliga die Lizenzauflagen weiter verschärfen. Von der nächsten Saison an soll jegliche Neuverschuldung untersagt werden. Über einen entsprechenden Plan werden die Vereine auf ihrer Mitgliederversammlung am 26. Juni in Düsseldorf entscheiden.

Ehrgeiziges Ziel für die Vereine soll es sein, pro Saison 15 Prozent ihrer Schulden abzutragen. Bei Nichteinhaltung droht dem jeweiligen Club die Lizenzverweigerung. «Wenn es zu Insolvenzen kam, lag es nicht an Finanzkrisen, sondern immer am Prozess der Überschuldung», sagte Bohmann und warb für die verschärften Richtlinien: «Das ist dann schon ein anderes Kaliber.»

Für die kommende Spielzeit hatten 15 von 18 Bundesligisten die Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen erhalten. Nur der VfL Gummersbach, die HSG Wetzlar und Absteiger GWD Minden mussten nachbessern. Als einziger Verein hatte Zweitligist Concordia Delitzsch in erster Instanz keine Spielgenehmigung erhalten.

 

KOMMENTARE

Christian Kehl, 11.06.10, 11:47 Uhr
Auf jeden Fall ist es die richtige Einsicht, schärfere Regeln einzuführen, um manchem Verein notwendige Einsparungen mehr »
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