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Studie: Spieltags-Erlöse und Zuschauerzahlen sinken

Bundesliga steigert die Umsätze

Die Handball-Bundesliga hat ihre Umsätze in der vergangenen Saison gesteigert. Wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte ergab, konnten Basketball, Eishockey und Handball als die drei anderen wichtigsten deutschen Profiligen nach der Fußball- Bundesliga allesamt ihre Umsätze und die Sponsoring-Einnahmen steigern, während Spieltag-Erlöse und Zuschauerzahlen sanken.

Alle drei Ligen konnten ihre Umsätze gegenüber der Vorsaison steigern: Die Eishockey-Bundesliga um 10 auf 95 Millionen, die Handball-Bundesliga um 3 auf 78 Millionen und die Basketball- Bundesliga um 9 auf 59 Millionen Euro. Insgesamt lockten die Top-Ligen im vergangenen Sportjahr rund 10,3 Millionen Besucher in die Stadien und Arenen. Im Vergleich zu 2007/08 ist dies ein Minus von fünf Prozent.

Steigerung nach der WM 2007

Die Spieltag-Erlöse sanken ebenfalls. Genau wie die Zweite Fußball-Bundesliga verzeichnete auch der Handball einen Rückgang, Basketball und Eishockey legten zum Teil deutlich zu. Die Eishockey-Bundesliga erhofft sich vor allem durch die Weltmeisterschaft 2010 im eigenen Land positive Effekte - ähnlich wie der Handball mit seiner WM 2007. Nach dem Titelkampf waren die Einnahmen binnen zwei Jahren um 25 Millionen gestiegen.

Bei den Erlösen aus dem Sponsoring legten Handball-, Basketball- und Eishockey-Bundesliga zwischen 4 und 5,4 Millionen Euro zu.