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Dank an die beiden Franken

Zwei Franken hatte Lemgo zu danken. Im ersten Bundesligaspiel des neuen Jahres feierte Sebastian Preiß nach 13-wöchiger Pause mit fünf Toren ein erfreuliches Comeback. Zudem zeigte sich Torhüter Carsten Lichtlein von den Sympathiebekundungen der TBV-Fans ("Lütti muss bleiben") besonders motiviert und bot über 60 Minuten eine starke Leistung. Ambitioniert war auch der Auftritt von Martin Strobel, der klug Regie führte, weshalb Lemgo nach 21 Minuten mit 14:8 führte. Fünf Füchse-Treffer in Folge zum 14:13 ließen aber plötzlich wieder Spannung aufkommen. Den entscheidenden Kick verschaffte sich Lemgo durch zwei Unterzahltreffer sowie einem Siebenmeter-Heber von Kraus zum 22:18 (43.).

"Egal, ob in der Abwehr oder im Angriff: Der letzte Biss hat gefehlt", war Füchse-Trainer Sigurdsson nicht zufrieden, zumal Spielmacher Jaszka schon früh mit einer Zehenverletzung ausfiel. Noch gravierender war allerdings der Ausfall von Abwehrboss Vatne. Der kroatische Neuzugang Nincevic fügte sich als Wilczynski-Vertreter nahtlos im Füchse-Bau ein. "Das Ergebnis war das wichtigste. Auch spielerisch konnten wir diesmal einige Akzente setzen. Trotzdem ist es noch ein harter Weg, den wir bestreiten müssen", urteilte Lemgos Trainer Volker Mudrow.