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Den Gegner zum Kontern eingeladen

>Im Hinspiel hatte Aufsteiger HSG Düsseldorf die SG Flensburg-Handewitt mächtig geärgert und sich erst in den Schlussminuten mit 24:26 geschlagen geben. Am Sonnabend in der Campushalle waren alle Düsseldorfer Hoffnungen bereits nach 20 Minuten Makulatur. "Wir haben die falschen Mittel gewählt, im Angriff nur mit Parallel-Druck ohne Tiefe gespielt", ärgerte sich HSG-Trainer Goran Suton. "Da hatten es der gegnerische Block und der Torhüter leicht. Wir haben die SG zur ersten und zweiten Welle richtig eingeladen."

Selbst mit einer Auszeit nach zwölf Minuten beim 3:8 hatte Suton seine Mannschaft nicht aufrütteln können. Über 13:4 zogen die Flensburger bis zum Wechsel auf 19:9 davon. Dass die HSG-Deckung im zweiten Durchgang wesentlich aggressiver agierte und damit ein Debakel verhinderte, war für Suton kein Trost. Der Ausfall des verletzten Max Ramota im Deckungszentrum war nicht zu kompensieren. Und als dann auch noch Patrick Fölser nach einem Schlag auf den Solar Plexus in der 46. Minute raus musste, hatte Suton in der Defensive kaum noch Alternativen. "Ausfälle und kleine Verletzungen werfen uns immer wieder aus der Bahn", konstatierte der HSG-Übungsleiter, der zwei 17-Jährige in den Norden hatte mitnehmen müssen. HSG Düsseldorf