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DKB Handball-Bundesliga

Der 15. Spieltag in der Vorschau

SCM gegen MT gefordert – Chalepo gegen „alte Liebe“

Mit dem Duell der Europapokal-Kandidaten aus Magdeburg und Melsungen startet am Dienstag der 15. Spieltag der Handball-Bundesliga. „Die Mannschaft muss sich im Klaren darüber sein, dass sie eine große Überraschung schaffen kann. Ein Erfolg dort wäre sogar doppelt wichtig für uns“, hofft MT-Coach Michael Roth nach der Heimniederlage gegen Flensburg auf eine Reaktionen seiner Truppe in Magdeburg.

Während auf die Rhein-Neckar Löwen zwischen den Champions-League-Duellen mit RK Zagreb am Mittwoch die Pflichtaufgabe Eisenach wartet, versucht zeitgleich der TV Emsdetten gegen den TuS N-Lübbecke den sprichwörtlich letzten Strohhalm zu ergreifen. Für TVE-Coach Gennadij Chalepo bedeutet dies ein Wiedersehen mit seiner „alten Liebe“ aus Nettelstedt, mit der er als Spieler und Trainer seine schönsten Jahre in der Bundesliga hatte.

Di., 20.15 Uhr – GETEC-Arena, Magdeburg
SC Magdeburg (8.) – MT Melsungen (6.)

Aufatmen an der Börde: Mit dem 23:22-Erfolg am Wochenende beim VfL Gummersbach hat der SCM seine Durststrecke mit drei Niederlagen am Stück beendet. Nun soll es auch daheim wieder klappen. Mit dem Tabellensechsten aus Melsungen kommt da einer der Lieblingsgegner in die GETEC-Arena. Von den letzten sechs Aufeinandertreffen gewann der SCM fünf, einmal trennte man sich remis."Wir müssen morgen den besten Rückzug des Jahres hinkriegen. Sehr diszipliniert im Angriff spielen. Das sind die wichtigsten Aufgaben", warnt Coach Frank Carstens vor den schnellen Gegenstößen der Nordhessen. Die Gäste mussten nach einem goldenen Oktober zuletzt erleben, dass die Bäume noch nicht in den Himmel wachsen. Nur ein Punkt in Balingen, daheim gegen Flensburg gab es dann gar nicht zu erben – in Magdeburg will man zurück in die Erfolgsspur. Trainer Michael Roth hofft dabei auf die Rückkehr von Felix Danner, der gegen Flensburg passen musste. Bangen muss „Schorle“ Roth um Kapitän Nenad Vuckovic, der sich einen Infekt eingehandelt hat.

Die bisherige Bilanz:
Heim: 8 Spiele – 7 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlagen – 279:242 Tore
Auswärts: 8 Spiele – 5 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen – 237:223 Tore
Gesamt: 16 Spiele – 12 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen – 516:465 Tore
Letzte Saison: 34:30

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
SCM:
S – N – N – N – S
MEL: S – S – S – U N

Es fehlen: Bezjak (Knie), Grafenhorst (Sprunggelenksverletzung), Jurecki (Knie-OP), Landsberg (Muskelfaserriss Brustmuskel), Rojewski (Daumen-OP) – Vuckovic (Einsatz fraglich)

Schiedsrichter:
Behrens/Fasthoff (Neuss)

 

Mi., 20.15 Uhr – SAP-Arena, Mannheim:
Rhein-Neckar Löwen (4.) – ThSV Eisenach (16.)

Die Kontrahenten trafen bisher erst zweimal in der 1. Bundesliga aufeinander. In der Saison 2003/2004 entschieden beide Teams ihre Heimspiele für sich. Bei den Löwen, die damals noch als SG Kronau/Östringen an den Start gingen, trug sich beim 32:24-Heimsieg gegen den ThSV bereits der blutjunge Uwe Gensheimer viermal in die Torschützenliste ein. Am Ende stiegen beide Teams - die „Kröstis“ scheiterten in der Relegation an Schwerin - aus dem Oberhaus ab.
Nun sind die Thüringer wieder in Liga eins und reisen zu einem echten Spitzenteam. Zwar haben zwei Heimsiege in Folge gezeigt, dass das Unternehmen Klassenerhalt durchaus nicht utopisch ist, doch in Mannheim ist der Aufsteiger krasser Außenseiter. „Wir unterschätzen keinen Gegner, wissen aber, dass wir in diesen Spielen der klare Favorit sind und diese Partien gewinnen müssen“, stellt Löwen-Keeper Niclas Landin die Weichen ganz klar auf Heimsieg.

Die bisherige Bilanz:
Heim: 1 Spiel – 1 Sieg, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen – 32:24 Tore
Auswärts: 1 Spiel – 0 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage – 29:37 Tore
Gesamt: 2 Spiele – 1 Sieg, 0 Unentschieden, 1 Niederlage – 61:61 Tore
Letzte Saison: --:--

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
RNL:
S – N – S – N – S
EIS:
N – N – S N S

Es fehlen:
Sesum (Knie-OP) – Koloper (Bandscheiben-OP)

Schiedsrichter: Gerhard/Küsters (Ingelheim/Saulheim)

 

Mi., 20.15 Uhr – Emshalle; Emsdetten:
TV Emsdetten (18.) – TuS N-Lübbecke (10.)

Wenn nicht jetzt wann dann?! Das bekannte Höhner-Lied gilt für den TV Emsdetten mehr denn je. Gelingt es dem Aufsteiger auch gegen den TuS N-Lübbecke nicht, den zweiten Saisonsieg einzufahren, wird es im Münsterland langsam zappenduster. Ein wenig Licht spendet da nur die Rote Laterne, die dann dauerhaft an der Emshalle angebracht werden muss. Vielleicht hilft es, dass TVE-Coach Gennadij Chalepo die Gäste aus Nettelstedt wie aus dem Effeff kennt, trainierte er doch den TuS bis Ende der letzten Saison. Sein Nachfolger Dirk Beuchler haderte am vergangenen Wochenende mit dem Handballgott. Gegen die Füchse aus Berlin kassierten die „Roten“ mit der Schlusssirene den Treffer zum 28:29-Endstand.

Die bisherige Bilanz:
Bisher keine Begegnungen in der DKB Handball-Bundesliga.

Die Formkurve (vergangene 5 Spiele – Heimspiele in fett):
TVE:
N – N – N – N – N
LÜB: N – S – U – S N

Es fehlen: Schulz (Fußbruch), – keiner

Schiedsrichter: Hörath/Hofmann (Ammerndorf)