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DHB-Auswahl bei EM mit lösbaren Vorrundenaufgaben

Respekt vor den Fans, aber keine Angst vor den Gegnern: Den deutschen Handballern ist die drohende Hammergruppe bei der EM 2018 erspart geblieben. Die DHB-Auswahl startet ihre «Mission Titelverteidigung» bei der Endrunde vom 12. bis 28. Januar kommenden Jahres in der Gruppe C gegen den WM-Dritten Slowenien, Mazedonien und Montenegro.

«Wir sind in einer Gruppe mit Gegnern, die mit großem Nationalstolz und heißblütigen Fans die Spiele gegen uns zu Heimspielen machen werden. Deshalb hoffe ich, dass wir auch einen großen Fansupport in Zagreb stellen können», kommentierte Bundestrainer Christian Prokop die Auslosung am Freitag in Zagreb.

In der kroatischen Hauptstadt wird der Europameister auch seine Vorrundenspiele austragen. Die besten drei Mannschaften jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, die in zwei Gruppen mit jeweils sechs Teams ausgespielt wird. «Wir können die Gruppe überstehen, müssen aber mit Vorsicht und Demut herangehen. Ich bin sehr optimistisch und positiv», sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki vom deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen.

Bei einem Weiterkommen würde die DHB-Auswahl das Turnier in Varazdin fortsetzen, wo der letztjährige Endspielgegner Spanien, Olympiasieger Dänemark, Ungarn und Tschechien die potenziellen Gegner sind. «Das ist eine schwere Aufgabe, weil wir drei Auswärtsspiele vor uns haben», erklärte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. «Das wird eine richtige Herausforderung, lässt uns aber auch vom Halbfinale träumen.»

Nach dem sensationellen Triumph Anfang 2016 in Polen und Platz drei bei Olympia fahren die Bad Boys als Mitfavorit zur EM. In der Qualifikation blieb der Titelverteidiger als eines von lediglich zwei Teams ohne Verlustpunkt. Das schaffte nur noch Spanien. Zu den Favoriten zählt auch Weltmeister Frankreich, der in der Gruppe B auf den WM-Zweiten Norwegen, Weißrussland und Österreich trifft. In der Gruppe A kommt es zum brisanten Duell zwischen Gastgeber Kroatien und Serbien. Schweden und Island komplettieren das Feld.

Mit Slowenien trifft das DHB-Team einen alten Bekannten. In der Qualifikation beherrschte der Europameister den WM-Dritten und landete zwei souveräne Siege (32:23, 25:20). Auch auf dem Weg zum EM-Titel und bei den Olympischen Spielen in Rio hatte Deutschland jeweils die Nase vorn.

Nicht zu unterschätzen ist Mazedonien, das mit Vardar Skopje immerhin den Champions-League-Sieger stellt und in Kiril Lazarov vom FC Barcelona einen wurfgewaltigen Rückraumstar in seinen Reihen hat. Klarer Außenseiter in der Gruppe ist Montenegro. «Bei einer Europameisterschaft gibt es so oder so keine leichten Gegner», stellte Kapitän Uwe Gensheimer fest.

 

KOMMENTARE

leilei3915, 20.07.17, 12:02 Uhr
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